Rosé aus Italien: Fruchtig und frisch

Besonders in den Sommermonaten ist er beliebt: Der Roséwein. Zusammen mit Freunden lässt man den Abend gerne bei einer Flasche des rosafarbenen Weines ausklingen. Ein Vorurteil besagt, dass Rosé durch die Mischung von Weiss- und Rotwein entsteht. Selbiges wollen wir an dieser Stelle widerlegen. Hier lesen Sie, wie Roséweine aus Italien entstehen, was sie ausmacht und zu welchen Speisen sie passen.

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Was macht einen guten Rosé aus Italien aus?

Rosé wird in den meisten Weinregionen Italiens hergestellt. In den Abruzzen ist der Roséwein allerdings unter dem Namen Cerasuolo bekannt. Rund um den Gardasee ist die Bezeichnung Chiaretto geläufig. Die Weine werden aus roten Trauben gekeltert, jedoch oft wie Weissweine produziert. In der Regel haben Roséweine einen Alkoholgehalt zwischen 11 und 13 % vol.

Ein guter Roséwein duftet und schmeckt nach Früchten – beispielsweise nach Erdbeeren, Himbeeren, Rhabarber oder Pfirsich. Dabei darf ein guter Rosé nicht zu kompliziert sein: Er sollte leicht und fruchtig schmecken und Charakter haben, ohne zu dominant zu sein. Kurz gesagt: Ein Rosé soll erfrischen und natürlich nicht gleich in den Kopf steigen. Doch nicht nur der fruchtige, spritzige Geschmack eines Roséweins überzeugt, sondern auch dessen Farbe: In einem leicht beschlagenen, kalten Weinglas wirkt der rosarote Schimmer des Weins ausgesprochen ästhetisch. Tipp: Am besten trinken Sie einen Rosé aus Italien gut gekühlt – Weinexperten empfehlen eine Trinktemperatur zwischen 8 und 12 °C.

Wie werden Roséweine hergestellt?

Um Roséweine herzustellen, gibt es verschiedene Verfahren:

Manche Winzer verfahren bei der Herstellung von Rosé genauso wie bei der Produktion von Weissweinen: Zunächst werden die ganzen Trauben gekeltert und dann gepresst. Zum Schluss erfolgt die Gärung.

Andere verfahren folgendermassen: Die Trauben werden zwischen einem und drei Tage in der Maische gelassen und erst danach gepresst. Roséweine, die auf diese Weise hergestellt werden, zeichnen sich durch eine tiefe, dunkle Farbe aus.

Schliesslich gibt es noch die Saignee-Methode: Nach der Ernte werden die roten Trauben zunächst entrappt, also von sämtlichen Stielen befreit. Währenddessen werden die Trauben bereits leicht gedrückt. Im Anschluss kommen die ganzen Trauben – inklusive Schalen, Kernen und Fruchtfleisch – in einen Gärbehälter. Nun geben die Winzer Hefen hinzu und die alkoholische Gärung beginnt: Die Hefen wandeln den Zucker der Maische in Kohlendioxid und Alkohol um. Die Maische wird nun immer wieder gerührt, damit die Trauben schneller auslaugen. Dieser Prozess wird auch als Mazeration bezeichnet. Um diese noch zu verstärken, wird das Verhältnis der Maische zum Most geändert. Ein Teil des Mosts wird abgefüllt und bildet die Grundlage für den Roséwein. Mit der Saignee-Methode werden gleichzeitig Rosé- und Rotweine produziert – somit ist der Rosé bei diesem Verfahren eigentlich ein Nebenprodukt des Rotweins. Probieren Sie einen Rosé aus Italien, der auf diese Weise produziert wurde, wird Ihnen sicherlich der kräftige Geschmack auffallen.

Zu welchen Gerichten passen Roséweine aus Italien?

Wenn Wein und Speisen einander perfekt ergänzen, ist das Festmahl gelungen. Doch dafür muss man erst einmal wissen, welcher Wein zu welchem Gericht passt. Wenn Sie ein Fan von Rosé sind, haben Sie Glück, denn der pinkfarbene Wein harmoniert mit vielen leckeren Speisen – gerade im Sommer, wenn die Grillsaison eröffnet ist. Generell gilt: Weisswein passt gut zu hellem Fleisch, Rotwein hervorragend zu dunklem. Doch wozu könnte man einen schönen Rosé aus Italien servieren?

Roséweine aus Italien und anderen Weinregionen, zum Beispiel aus Frankreich, sind angenehm leicht, weswegen sie unter anderem sehr gut zu folgenden typischen Sommergerichten passen:

  • Gegrilltem Fisch mit Sommergemüse
  • Würzigen Gemüsegerichten mit frischen Kräutern
  • Frischen Meeresfrüchten mit Brot
  • Antipasti und Salat

Ein fruchtiger Roséwein aus Italien eignet sich aber auch als Aperitif. Planen Sie gerade eine Gartenparty oder ein anderes Fest? Dann legen Sie schon mal ein paar Flaschen Rosé kalt.

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