Wie kein anderes Land berühmt für seine Rotweine: Frankreich

Weltweit ist Frankreich das wichtigste Anbaugebiet für Wein. Besonders bekannt ist das Land für seine Rotweine. In Frankreich werden viele charakterstarke Weine erzeugt. Ob Bordeaux, Beaujolais oder Cabernet Sauvignon – jedem fällt sofort ein Rotwein aus Frankreich ein. Bei Weisswein wird es schon etwas schwieriger, obwohl die Grande Nation auch diesen in grossen Mengen produziert. Berühmt hat sie aber ihr wohlschmeckender Roter gemacht.

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Vorbild für die Weinproduktion weltweit

Der französische Weinanbau hat auf der Welt Vorbildcharakter. In Ländern mit einer nicht ganz so langen Weinbautradition wie den USA oder auch Deutschland wird dieser gerne kopiert. Schliesslich müssen es die Franzosen ja wissen, denn immerhin wird dort seit 600 v. Chr. Wein angebaut.

Französischer Rotwein lässt sich auf verschiedene Arten unterscheiden. Kriterien wie Anbaugebiete, Rebsorten sowie Qualitätskategorien spielen dabei eine Rolle. Der Weinanbau und die Weinerzeugung werden in Frankreich in Zusammenarbeit mit den EU-Behörden streng überwacht. Auf jeder Weinflasche lässt sich eine entsprechende Qualitätseinstufung finden, die das zuständige Institut (INAO) vergibt.

Französischer Rotwein und seine Qualitätsstufen

Grundsätzlich lassen sich die Rotweine aus Frankreich in zwei Kategorien unterteilen: Weine mit und Weine ohne Herkunftsangabe. Ganz oben in der Rangliste stehen APO-Weine (Appellation d’Origine Protégée), früher AOC-Weine (Appellation d’Origine Contrôlée). Diese werden nach ihrer geografischen Zugehörigkeit unterschieden. Französische Rotweine, die diese Art Gütesiegel tragen, stammen aus einem Gebiet, meistens einer bestimmten Gemeinde, wo sie nach gesetzlich kontrollierten Auflagen angebaut werden. Die AOC-Kennzeichnung zeichnet die Rotweine als Qualitätsweine aus. Ihre Produktion macht ungefähr 30 Prozent des französischen Rotweins aus.

Die meisten Rotweine aus Frankreich sind sogenannte Landweine (Vins de Pays). Sie kommen aus einer bestimmten Region und die Vorschriften zur Produktion sind relativ streng. Tafelweine (Vins de Table) dagegen, die immerhin 15 Prozent der Produktion ausmachen, verzichten auf eine genauere Herkunftsangabe. Häufig werden sie nach der Rebsorte benannt, aus der sie gewonnen wurden. Über die Regionen verteilt gibt es zahlreiche Anbaugebiete für Rotwein. Frankreich gehört neben Italien zu den Ländern mit den exklusivsten Rotweinen. Besonders geschätzte französische Rotweine stammen aus den folgenden Regionen:

  • Beaujolais
    Der Beaujolais gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Rotweinen Frankreichs. Im Süden Burgunds liegt die gleichnamige Region, nördlich der Grossstadt Lyon. Die Rebflächen liegen in einer prachtvollen Hügellandschaft westlich des Flusses Saône. Die Böden sind in der Regel ein Gemisch aus Granit und Ton. Deshalb wird häufig die Rebsorte Gamay für den Beaujolais angebaut.
  • Bordeaux
    Die Region Bordeaux ist das ertragreichste Weinbaugebiet Europas. Hier werden jedes Jahr mehr als 4,5 Millionen Hektoliter Wein unterschiedlicher Qualität produziert. Den grössten Anteil macht der Rotwein aus. Nur wenigen ist auch der Weisse Bordeaux ein Begriff. Die Böden sind kalkig, lehmig, aus Kieselgeröll oder grobem Sand. Das wechselhafte Klima spiegelt sich auch in der Vielfältigkeit der Bordeaux-Weine wieder.
  • Burgund
    Burgund ist die Heimat der besten Rotweine aus Frankreich. Hier sagt man gerne: Man ist, wie man ist. Das spiegelt sich auch in den Weinen wider. 90 Appellationen haben nicht nur in der Weinherstellung abweichende Methoden, sie kämpfen auch mit wechselhaftem Wetter und unterschiedlichen Bodenverhältnissen, was sich in den Ergebnissen niederschlägt.
  • Provence
    Französischer Rotwein mit mediterranem Einfluss kommt aus der Region Côtes de Provence. Die kargen Böden, die Sonnenhitze bei gleichzeitig hoher Lufttrockenheit und heftige Winde geben der Landschaft ihren ganz eigenen Charme. Erstaunlich sind die Vielzahl an Rebsorten und die Art ihrer Verarbeitung durch die Winzer. Aussergewöhnliche Ergebnisse warten am Ende auf den Rotweinliebhaber.
  • Rhône-Tal
    Eine der ältesten Weinregionen Frankreichs wird im Süden vorwiegend vom Mittelmeerklima geprägt. Im Norden kann es durch das kontinentale Klima dagegen schon mal eisig werden – kein Nachteil für den Rotwein. Frankreich zeigt sich im Rhône-Tal von seiner traditionellen Seite. Hier lassen sich noch Spuren der Römer entdecken.

Rebsortenvielfalt bei französischen Rotwein

Das grösste Land der Europäischen Union lebt von seiner klimatischen Vielfältigkeit – jedenfalls beim Rotwein. Frankreich ist mit 136 registrierten Rebsorten Marktführer im Weinanbau. Diese werden in einer Liste geführt und sind entweder je nach Anbauregion „zu empfehlen“ oder von dieser „autorisiert“. Die wichtigsten und am meisten in Frankreich kultivierten Rotweintrauben sind folgende elf:

  1. Cabernet Franc
  2. Cabernet Sauvignon
  3. Carignan
  4. Cinsault
  5. Gamay
  6. Grenache
  7. Merlot
  8. Mourvèdre
  9. Pinot Noir
  10. Syrah
  11. Tannat

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Die Grösse des französischen Anbaugebiets ergibt Rotweine aller erdenklichen Geschmacksrichtungen. Vom fruchtigen Pinot Noir mit sanftem Beerenaroma bis zum intensiven Cabernet Sauvignon mit Schwarzen-Johannisbeeren-Aroma sind französische Rotweine aller Couleur erhältlich. Gereicht werden sie je nach Geschmacksrichtung gerne zu hellem oder dunklem Fleisch, Pasta-Gerichten oder Wild. Es muss aber nicht immer nur zum Essen sein: Französische Rotweine eignen sich auch für gesellige Abende mit Partner, Familie oder Freunden. Coop Mondovino wie auch die Coop Verkaufsstellen bieten dafür ein umfangreiches Sortiment.