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Champagner – König der Schaumweine

Die Herstellung des edelsten Schaumweins folgt strengen Regeln und darf ausschliesslich in der Champagne stattfinden. Mehrere Produktionsschritte müssen strikt eingehalten werden. Das Hauptmerkmal ist die zweite Gärung in der Flasche. Weitere aufwendige Verfahren sorgen für die hohe Qualität eines Champagners und rechtfertigen dessen höheren Preis.

Champagner-Herstellung – eine Wissenschaft für sich

Neben der Herkunft der Trauben spielt beim Champagner vor allem die zweite Gärung eine entscheidende Rolle. Diese muss in der Flasche ablaufen, in welcher der Champagner verkauft wird. Ein weiterer Unterschied zu anderen Schaumweinen ist, dass es keinen roten Champagner gibt – nur weiss und rosé sind zugelassen. Insgesamt sieben Rebsorten dürfen zu Champagner verarbeitet werden, den Grossteil machen dabei Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay aus.

Da Champagner ein wirklich komplexes Thema ist, bei dem echte Kenner gerne viele Fremdwörter bemühen, haben wir für Sie eine eigene Themenseite zu Champagner zusammengestellt. Auf dieser finden Sie neben verschiedenen Artikeln und Neuigkeiten auch ein praktisches Champagner-ABC.

Am Anfang stand ein Zufall

Die Entstehung von Champagner war – wie so oft – ein Zufall: In der Champagne kühlt die Luft im Herbst frühzeitig ab, weshalb der Gärprozess bei der Weinherstellung häufig unterbrochen worden war, noch bevor der gesamte Zucker zu Alkohol vergoren war. Die Weine wurden jedoch trotzdem bereits in Flaschen abgefüllt. Als es dann im Frühjahr wieder wärmer wurde, setzte in der Flasche die zweite Gärung ein, aufgrund des noch vorhandenen Restzuckers. Erst ab dem 17. Jahrhundert wurde gezielt Champagner mittels zweiter Gärung in der Flasche (und in der Anfangszeit auch in Fässern) produziert. Dafür wurden extra Zucker und Melasse in die Flaschen gegeben, um stark schäumende Weine zu erhalten. Viele Flaschen hielten dem starken Druck jedoch nicht stand. Das Verfahren wurde immer weiter verfeinert und eine umfangreiche Produktion von Champagner begann erst Anfang des 19. Jahrhunderts.

Die Herstellung von Champagner

Die Herstellung von Champagner läuft grundsätzlich wie die aller Schaumweine ab. Jedoch gibt es einige Prozesse, die zwingend erforderlich sind, die jedoch aus Kostengründen bei anderen Schaumweinen durch alternative Methoden ersetzt bzw. vereinfacht wurden. Die folgenden Schritte müssen eingehalten werden, damit der Champagner nach der Méthode champenoise hergestellt wird und sich Champagner nennen darf. Wurde ein Schaumwein konsequent nach dieser Methode hergestellt, stammt jedoch nicht aus der Champagne, muss er mit „Méthode classique“ gekennzeichnet werden.

  • Nach der ersten Gärung werden unterschiedliche Weine miteinander gemischt. Eine Assemblage aus bis zu 30 Grundweinen ist die Regel, manche Produzenten verschneiden bis zu 60 Weine.
  • Anschliessend wird der Wein in Flaschen abgefüllt und die Füll-Dosage aus Rohrzucker sowie Hefe hinzugefügt. Dadurch beginnt die zweite Gärung und es bildet sich Kohlendioxid.
  • Die Hefezellen, die bei der Gärung absterben, bilden einen Bodensatz, auf dem der Champagner für mindestens 12 Monate lagern muss. Bei dieser Hefesatzlagerung nimmt er seinen typischen Geschmack an.
  • Anschliessend folgt die zeitaufwendige Rüttelung (Remuage). Rüttelmeister drehen die Flaschen täglich um einen Achtelkreis und richten sie mit einem Rüttelpult langsam steil auf, bis sie auf dem Kopf stehen. Dadurch setzen sich die Reste der Hefe im Flaschenhals ab.
  • Der Hefesatz wird dann meist mittels Kaltdegorgierung entfernt, indem der Flaschenhals in eine eiskalte Salzlösung getaucht, dann die Flasche geöffnet und der gefrorene Hefeklumpen entfernt wird.
  • Die nun fehlende Menge in der Flasche wird durch die Versand-Dosage ersetzt: Einer Mischung aus Wein und Rohrzucker oder Weinbrand. Die Dosage kann mitunter auch entfallen.
  • Anschliessend wird die Flasche verkorkt und die typische Agraffe, also das Drahtgeflecht auf dem Korken, angebracht.

Lagerung von Champagner: ob, wie und wie lange

Bevor ein Champagner in den Handel kommt, hat er bereits mindestens 15 Monate Lagerung hinter sich und ist in der Zeit immer weiter gereift. Dann kann er entweder umgehend getrunken werden, verträgt jedoch auch noch eine weitere Lagerung von zwei bis fünf Jahren wunderbar. Der Geschmack des Champagners entwickelt sich weiter und wird aromatischer. Wer jedoch lieber frische und fruchtbetonte Champagner mag, sollte sie bald nach dem Kauf trinken. Es gibt auch bestimmte Sorten, die eine längere Lagerung nicht nur vertragen, sondern erforderlich machen, da sie erst nach Jahren ihren vollen Geschmack entfalten.

Was ist eigentlich Jahrgangs-Champagner?

Die Besonderheit bei sogenanntem Jahrgangs-Champagner ist, dass die Trauben aus einem einzigen Jahrgang stammen. Anderer Champagner kann bei der Assemblage auch mit Weinen früherer Jahrgänge gemischt werden. Jahrgangs-Champagner soll dabei den Charakter des Jahrgangs widerspiegeln. So war das Jahr 2007 schwierig und die Weine sind leicht und säurebetont, während 2009 sonniges Wetter dominierte, das zu weichen, charmanten Weinen geführt hat.

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Lange Zeit dominierten die grossen Namen den Markt. Doch in den letzten Jahren begannen immer mehr kleine Winzer, selbst Champagner aus ihren Trauben herzustellen, die sie sonst an die grossen Winzer verkauft haben. Diese Winzerchampagner bieten Ihnen neue, spannende Geschmäcker. Viele Sorten finden Sie auch bei Mondovino. Sowohl in unserem Online-Shop, als auch in den vielen Filialen können Sie unseren Champagner kaufen. Prüfen Sie bei jeder Produktbeschreibung die Verfügbarkeit in Ihrer Verkaufsstelle. Alle Raritäten können wir dort selbstverständlich nicht vorrätig haben. In diesem Fall können Sie Ihren Champagner aber bequem online bestellen und wir liefern ihn direkt zu Ihnen nach Hause.