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Wie funktioniert die Klassierung im Bordeaux?

Das Bordeaux ist in verschiedene Untergebiete wie etwa das Médoc, Pomerol und Saint-Emilion aufgeteilt. Das grösste und wichtigste Untergebiet ist das Médoc.

Im Jahr 1855 wurden die Châteaux des Médoc klassifiziert, d.h. sie wurden nach Qualität bewertet und eingestuft. Wichtig dabei ist, dass nicht wie im Burgund der Rebberg oder wie im Rioja die Ausbaumethode klassifiziert worden ist, sondern der Produzent. Im Médoc existieren die Stufen 1er - 5ème Grand Cru Classé (GCC). 1er GCC gibt es nur 5, 2ème GCC schon 14. Im Saint-Emilion ist die Klassifizierung anders. Da gibt es 1er GCC A, 1er GCC B und GCC. Alle zehn Jahre wird das Klassement überarbeitet. Noch anders ist es im Pomerol, da gibt es keine Klassifizierung. Da jedes Untergebiet eigene Regeln hat, ist es für den weniger involvierten Weingeniesser schwierig, etwas aus der Klassierung abzuleiten.

Ihr Wein-Experte Jan Schwarzenbach