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Das Duftrad

Interesse und Training sind das Rüstzeug, das dazu dient, die Aromen im Wein besser zu erkennen. Dies ist spielerisch einfach, denn um die eigene Aromen-Bibliothek zu bereichern und die Wahrnehmungsfähigkeit zu schulen, muss man nur einige Tipps und Tricks beachten.

Der Wein hat eine Vielfalt an Aromen zu bieten. Jeder Weintrinker macht deshalb mit den verschiedenen Geschmacks- und Duftnoten Bekanntschaft. Doch weiss er sie auch in Worte zu fassen? Unser Aromarad kann dabei behilflich sein. Die im Wein erkannten Aromen können Ihnen Rückschlüsse auf Herkunft, Rebsorte und Herstellungsart vermitteln. Nicht alle Aromen sind positiv zu bewerten, so sind unter «chemisch» – ausser der Petroleumnote, die in machen Rieslingen ihre Wertschätzung findet – fehlerhafte Eigenschaften zu verstehen.

Bild: Mikael Mölstad

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Beginnen Sie in der Mitte und prüfen Sie, welche dieser Aromen Ihnen vertraut sind. Nehmen Sie sich nun nach aussen bewegend systematisch jede einzelne Duft- und Geschmacksnote vor. Wenn Sie beispielsweise erkannt haben, dass ein Wein blumig duftet, werden Sie bei nochmaligem Riechen vielleicht schon das Veilchen erkennen und auf einen Pinot noir tippen. Wenn Sie nun wissen, dass ein Pinot noir oft auch nach Himbeeren duftet, und Sie diese Note im Wein ebenfalls erkennen, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass es sich auch um einen Pinot noir handelt.

Text: List Medien AG/Belinda Stublia

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