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Barbera – der frische Rotwein aus Norditalien

Die rote Rebsorte Barbera hat Hochs und Tiefs hinter sich.

Den Tiefpunkt an Popularität erlebte die Sorte mit dem Methanol-Skandal von 1984, als über dreissig Menschen starben, weil sie billigen, gepanschten Barbera getrunken hatten. In den späten 1980er und 1990er kam dann die Renaissance. Parallel zur Entwicklung in der Toskana mit den Supertoskanern, vinifizerten immer mehr Produzenten exzellente Barbera-Weine aus sorgfältig gepflegten Rebbergen und mit Fassausbau in neuem Eichenholz. Das bekannteste Beispiel ist wohl der Bricco dell'Uccellone. Barbera hat immer viel Säure, eine dunkle Farbe und wenig Gerbstoffe. Aktuell hat Barbera hat seinen Platz als frischen, fruchtbetonten Wein im mittleren Preissegment gefunden.  

Ihr Wein-Experte Jan Schwarzenbach