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Wein zu verschenken ist eine Frage der Persönlichkeit

Ich liebe es, Wein zu verschenken denn es ist ein stets willkommenes Geschenk.

Ausserdem vermittelt der Wein eine Botschaft an den Empfänger, je nach Geschmack und Persönlichkeit: ein exotischer Wein für Reiseliebhaber und ein einheimischer Wein für einen ausländischen Gast ein langlebiger Wein für die Geburt eines Kindes oder eine Rarität für einen Sammler. Es ist eine stilvolle und diskrete Art, um etwas über die eigene Persönlichkeit preis zu geben, da man immer Weine verschenkt, die man selber liebt. Jedes Mal, wenn ich eine Weinflasche von jemandem erhalten habe, konnte ich daraus präzise Schlüsse über die Person ziehen. Ein Petite Arvine ode ein Pinot noir zeigen einen eleganten, kultivierten und diskreten Charakter. Ein  Syrah oder Sauvignon blanc entsprechen eher einer starken und grosszügigen Persönlichkeit. Bei der Übergabe des Geschenkes erzähle ich gerne Geschichten über den Wein: über seine Herkunft, die Rebsorte, die Geschichte des Weingutes, usw. Daraus ergibt sich oft eine Diskussion und am Schluss heisst es dann: "danke, dann wirst du auch von mir eine Flasche zum Verkosten erhalten" und man verbringt einen angenehmen und geselligen Moment des Austausches.

Bei den Weinen gibt es ja nun wirklich etwas für jeden Geschmack und jedes Budget. Persönlich liebe ich es, Holzkisten mit 3 oder 6 Flaschen mit unbekannten und originellen Weinen aus der Schweiz zu verschenken. Die Auswahl an Rebsorten in unseren Weinbaugebieten ist so gross, dass man immer neue und interessante Weine finden kann. Je nach Gelegenheit, ob man ein kleines oder grösseres Geschenk machen will, kann die entsprechende Preisspanne ausgewählt werden.

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Text: Gilles Besse