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Süsses Finale

Ein Süsswein ist der perfekte Abschluss eines festlichen Mahls – und zwar nicht nur zum Desserts. Spannende Ideen und praktische Tipps.

Süsswein zum Dessert

Die Faustregel zur Kombination von süssen Weinen und süssen Speisen lautet: Der Wein sollte süsser sein als das Dessert. Aber welcher Wein passt zu welcher Nachspeise? Gut funktioniert zum Beispiel Vin Santo zu knusprigen Cantucci, ein ungarischer Tokajer oder südfranzösischer Maury zu Nachspeisen mit Schokoladen, ein Glas Prosecco zu Cupcakes oder eine Riesling-Beerenauslese zu Zitronendesserts. Nicht zu vergessen natürlich der Weihnachtsklassiker: Panettone und Moscato d’Asti.

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Süsswein zu Käse

Es ist das bestgehütete Geheimnis der Weinwelt: Süsswein und Käse passen hervorragend zusammen! Klassische Paarungen sind etwa Roquefort und Sauternes oder englischer Stilton und roter Portwein. Doch experimentieren Sie ruhig ungeniert mit anderen Kombinationen – versprochen, es kann nicht viel schiefgehen. So vertragen sich Cream Sherry und alter Parmesan prächtig, und auch Cheddar oder Gouda sind ideale Süssweinkandidaten. Und probieren Sie unbedingt mal Cidre zu Camembert. Wetten, dafür lassen Sie jeden Rotwein stehen?

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Süsswein zur Zigarre

Mit Dessert kann man Sie nicht hinter dem Ofen hervorlocken, wohl aber mit einer Zigarre auf die Terrasse? Dann schenken Sie sich dazu ein Gläschen Portwein ein! Das schmeckt sogar den Ladies.

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Die richtige Lagerung

Süsswein ist praktisch unbegrenzt haltbar. Warum? Zucker und Alkohol und/oder Säure konservieren ihn länger als jeden anderen Tropfen. So kommt es, dass Weinfreaks heute ein kleines (oder sogar grosses...) Vermögen für über hundertjährige Sauternes, Madeiras oder Portweine bezahlen. Einen Qualitätsverlust müssen sie nicht befürchten, ganz im Gegenteil, der Wein wird mit den Jahren immer noch komplexer. Übrigens: Sogar eine angebrochene Flasche Süsswein lässt sich im Kühlschrank oft noch Tage oder Wochen aufheben, ohne Zeichen der Ermüdung zu zeigen. Sie sehen: Die Sorge der Lagerung können Sie getrost ad acta legen.

Die richtige Temperatur

Kalt! Ihr Grosi bewahrte den Sherry vielleicht im Sideboard auf. Doch besser schmeckt Süsswein, wenn er nicht lauwarm, sondern bei knackiger Kühlschranktemperatur serviert wird. So erscheinen die schweren, oft alkoholreichen Weine nicht klebrig und mächtig, sondern frisch und leichtfüssig. Das gilt übrigens für rote wie für weisse Exemplare: Ob eine weisse Vendange Tardive oder ein roter Port: Kühl gewinnt!

Das richtige Glas

Bitte, bitte, nehmen Sie Abstand von den Winzlingsgläsern, in denen Süssweine und Liköre traditionell ausgeschenkt werden! Süsse Weine sind in erster Linie – genau: Weine. Als solche benötigen sie Luft, um sich zu entfalten. Ausserdem braucht die Nase Platz im Glas, um die Aromen aufzusaugen. Servieren Sie diese Tropfen daher in ganz normalen Weingläsern. Sie werden sehen, der Genuss ist umso grösser.

Ihre Weinexpertin

Text: Britta Wiegelmann, November 2016