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Geschenke, die Freude machen

Es gibt nichts Persönlicheres als ein Geschenk. Und genau dieser Gedanke ist Ihr bester Wegweiser, wenn es darum geht, einen Wein auszuwählen, um jemandem eine Freude zu machen. Ein paar praktische Tipps und Ideen.

Szenario 1: Sie kennen den Menschen, den Sie beschenken möchten.

Simpel: Stimmen Sie die Wein einfach auf seine Interessen, Hobbys oder Leidenschaften ab. Er oder sie legt Wert auf bewusste Ernährung? Schenken Sie einen Biowein ohne Schwefelzusatz. Die Familie schwärmt von Veloferien an der Loire? Ein Tropfen aus der Gegend, etwa ein Sancerre, macht garantiert Freude. Sie haben es mit begeisterten Prosecco-Trinkern zu tun? Überraschen Sie sie zur Abwechslung mit einem Rosé-Champagner.

Szenario 2: Sie wissen nicht viel über den Empfänger Ihrer Aufmerksamkeit.

Dann schenken Sie einen Wein, den Sie persönlich mögen – und erzählen Sie dem Beschenkten, warum. Da wäre zum Beispiel der Heida, der Ihnen im Wallis zum Raclette am Cheminee so gut geschmeckt hat. Oder der Portwein, den Sie am liebsten zur Zigarre trinken. Oder wieso nicht eine Flasche aus Ihrem Heimatkanton auswählen?

Szenario 3: Sie sind wirklich total uninspiriert.

Kein Problem! Lassen Sie einfach den Wein selber sprechen. Es gibt unzählige Tropfen, mit deren Herkunft oder Erzeugung die spannendsten Geschichten verbunden sind. Der Tokajer etwa ist ein berühmter Süsswein aus Ungarn, welcher aus edelfaulen Trauben gekeltert wird. Oder wie wäre es mit einem Vin jaune, einer Spezialität aus dem französischen Jura? Mit seinem nussigen Geschmack ähnelt dieser ungewöhnliche Weisse einem trockenen Sherry. Die Einheimischen geniessen ihn gerne zu Comté-Käse – diesen schenken Sie am besten gleich mit.

Sie sehen: Für ein Weingeschenk braucht es weder viel Fachwissen noch viel Geld. Sondern nur ein bisschen Aufmerksamkeit.

Ihre Weinexpertin

Text: Britta Wiegelmann