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Cool! 5 Tipps für den perfekten Sommerdrink

Ein paar handfeste Tricks und viel Fantasie – mehr braucht’s nicht für ein spritziges Mixgetränk.

Sommer! Das klingt nach Füssen im Gras und einem kühlen Gläschen in der Hand. Und im Sommer macht sich auch der Wein locker: Prosecco und Soda werden mit einem Schuss Aperol und Orangenscheiben zum Spritz oder mit Limette, Minze und Holunderblütensirup zum Hugo. Ein Schlückchen Crème de Cassis macht aus Weiss- oder Schaumwein einen Kir. Jedes Jahr gibt’s ein neues Trendgetränk. Dürfen wir zum Beispiel Helga vorstellen? Sie ist eine Prosecco-Schorle mit Himbeersirup. Und ihre Schwester Inge wird mit Ingwersirup gemacht. Ganz egal, welcher Ihr Lieblingsdrink ist, hier ein paar Tipps, damit er garantiert gelingt.

Der Wein: In Mixgetränken sollte er nicht zu dominant sein. Schliesslich spielt er nur die zweite Geige. Seine Rolle ist es, für Frische zu sorgen oder für ein belebendes Prickeln am Gaumen – nicht mehr und nicht weniger. Wählen Sie daher leichte, einfache Vertreter ihrer Zunft: Prosecco statt Champagner, unkomplizierte Weisse wie einen Pinot Grigio aus dem Veneto, einen portugiesischen Vinho Verde oder einen Riesling-Silvaner aus der Schweiz. Umso besser, wenn sie nicht zu viel Alkohol haben, die Sonne bringt schon schnell genug einen Schwips…

Die Zubereitung: Geben Sie immer zuerst den Likör ins Gefäss und erst dann den Wein oder Schaumwein, sonst ist es vorbei mit der Frische. Apropos: bitte keine Sommerdrinks auf Vorrat mixen, sondern unbedingt ganz frisch zubereiten – denn nichts ist schlimmer als eine grosse Schüssel schale Bowle. Was jedoch nicht heisst, dass Sie die Getränke glasweise und perfekt dekoriert servieren müssen wie an der Zürcher Bahnhofstrasse. In Venedig zum Beispiel bestellen die Studenten ihren Aperol Spritz ganz unprätentiös im gemeinsamen Krug. Hat was!

Die richtige Temperatur: Mixgetränke müssen eiskalt sein, punkt. Also reichlich Eiswürfel vorsehen; für grössere Partys gibt’s die in Säcken an der Tankstelle. Was auch zur Kühlung dienen kann und dabei noch toll aussieht: gefrorene Früchte wie Weintrauben, Himbeeren, Johannisbeeren oder Kirschen.

Alkoholfreie Alternativen: Wissen Sie, was ein Mocktail ist? So nennen die Amerikaner alkoholfreie Cocktails – «to mock» heisst auf gut Deutsch «so tun, als ob». Mit ein bisschen Fantasie lassen sich viele Mixdrinks, etwa ein Kir oder Hugo, in alkoholfreie Erfrischungen verwandeln. Die Geheimwaffe statt (Schaum-)Wein: eine Mischung aus Zitronenlimonade und Mineral mit Gas. Das mögen auch die Kleinen. Mit dem Cocktailglas in der Hand fühlen sie sich ganz mondän.

Wenn’s mal schnell gehen soll: Selbermixen ist schön. Aber manchmal ist fertig Kaufen noch schöner – etwa, wenn’s bei der Arbeit mal länger gedauert hat und der Balkon schon ganz laut ruft. Für diese (Not-)Fälle gibt’s die beliebtesten Drinks wie Aperol Spritz, Hugo oder Kir gleich fertig im Regal. Machen Sie sich das Leben leicht, es ist schliesslich, genau: Sommer!

Text: Britta Wiegelmann

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