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Rotwein mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis

Eine Flasche Wein ist für viele ein willommenes Geschenk. In meinem Falle, da mich alle Freunde als Weinkenner betrachten, gibt es nur wenige, die es wagen, mir Wein zu schenken.

Anderseits ist es für sie aufgrund meines Berufes selbstverständlich, dass ich mit einer Flasche Wein erscheine, und als Leiter von Ticinowine ist es auch selbstverständlich, dass es ein Tessiner Wein ist. In den letzten Jahren hat sich meine Grundhaltung nicht geändert: Ich liebe es, neue und unbekannte Weine aus dem riesigen Weinuniversum zu verschenken. Während ich früher die ganze Weinwelt in Betracht zog, so verschenke ich heute fast ausschliesslich Tessiner Weine oder in seltenen Fällen Weine aus anderen Regionen der Schweiz, auch weil meine weinbegeisterten Freunde sowieso schon einen gut bestückten Weinkeller besitzen. Die abwechslungsreiche Schweizer Weinlandschaft bietet viel Auswahl;  ich schenke aber fast immer Rotweine, unabhängig, ob in Barrique oder in Stahlfässern gereift. Das Budget ist ein wichtiger Faktor, doch ich vermeide es, allzu teure Weine zu verschenken. In der Preislage um die 35 Franken gibt es ein reichhaltiges Sortiment und auch um die 12-16 Franken findet man Qualität. Wenn ich Wein verschenke, so möchte ich damit den anderen die Gelegenheit bieten, Entdeckungen zu machen, und die Überraschung ist umso grösser, wenn auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Bei den Weissweinen sieht es anders aus. Es handelt sich dabei nicht um ein eigentliches Geschenk, sondern wenn ich eingeladen werde, biete ich an, dass ich den Wein für den Aperitiv mitbringe, um ihn in Gesellschaft zu geniessen. Die Ausnahme ist dann ein Schaumwein und in diesem Falle – ich hoffe, dass mir dies niemand übel nimmt – fällt die Wahl auf einen Champagner. Dabei achte ich vor allem auf den Hersteller und weniger auf die Marke.

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Text: Andrea Conconi