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Agliancio

Eine verkannte, aber viel versprechende Rebsorte. Einige sind jedermanns Darling geworden.

Die Schweizer Konsumenten etwa stehen auf Primitivo aus Apulien oder Malbec aus Argentinien. Cabernet Sauvignon und Merlot haben einen globalen Siegeszug angetreten. Bei den Weissen kennen und lieben (fast) alle Chardonnay. Andere Varietäten haben einen schweren Stand und kommen nicht aus ihrer Nische heraus.

Zu dieser Gruppe gehört der Aglianico, der fast ausschliesslich in den beiden italienischen Anbauregionen Basilicata und Kampanien angebaut wird. Die Traube ist somit eine autochthone Spezialität, die sonst in keiner anderen Appellation zu finden ist. Sie nimmt in Italien mit einer Anbaufläche von rund 9900 Hektaren lediglich Platz 18 unter den meistangebauten Rebsorten ein. Dagegen schätzen Experten das Potenzial überdurchschnittlich ein. Sie sind überzeugt, dass Aglianico durchaus mit dem hochwertigen Nebbiolo verglichen werden kann. Aus dieser Sorte entstehen die berühmten Barolo- und Barbaresco-Weine.

Man findet indes nicht sofort Zugang zum eigenwilligen Aglianico. Wegen den markanten Gerbstoffen, einhergehend mit einer spürbaren Säure, wirken die Weine zu Beginn herb, ja fast abweisend. Daher ist es zwingend, dass die Qualität einwandfrei ist. Auch sollte der Holzeinsatz nicht übertrieben werden. Kümmern sich jedoch gute Produzenten um die Sorte, lohnt sich ein Versuch. Die Weine sind faszinierend facettenreich und bieten für Rotwein-Kenner spannende Entdeckungen auf hohem Niveau.

Doch das Potenzial wird noch nicht genügend ausgeschöpft. Eine Diplomarbeit an der Weinakademie Österreich kam zum Schluss, dass die Weine schlecht vermarktet würden. Grund: „In der Weinwirtschaft Kampaniens und der Basilicata bestehen strukturelle und organisatorische Schwächen“, heisst es darin. Zudem seien beide Regionen touristisch nicht oder ungenügend erschlossen. Gemeinsam wird nichts unternommen, um die Weine in internationalen Märkten besser und augenfälliger zu positionieren.

Noch nicht einer breiten Käuferschaft, aber unter Geniessern haben doch einige Namen ein hohes Renommee erreicht. Zu den besten Produzenten gehören zweifellos Silvia Imperato und das Gut von Mastroberardino aus Kampanien. In der Basilicata sorgt Elena Fucci für Furore. In diese Reihe gehört auch Feudi di San Gregorio, wie der Monatswein Januar aus der „Edition Peter Keller“ beweist. Der Taurasi ist der bedeutendste Rotwein aus Kampanien.

Januar 2018

Taurasi DOCG Edition Peter Keller Feudi di San Gregorio 2012

Der Taurasi von Feudi di San Gregorio wird aus den besten Partien der verschiedenen Weingärten erzeugt. Die Rebstöcke wachsen auf vulkanischen Böden auf einer Meereshöhe von 350 bis 700 Metern über Meer. Die Trauben werden von Hand gelesen. Die Maische-Gärung erfolgt in Edelstahltanks, die malo … Zum Produkt

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