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Château Puech-Haut

Die Geschichte von Château Puech-Haut ist ebenso ungewöhnlich, wie die seines Eigentümers Gérard Bru. Er, ein Ex-Industrieller, verkaufte seinen selbst aufgebauten Betrieb mit mehr als 500 Beschäftigten, um sich seinen Lebenstraum in der Natur zu erfüllen.

Anfang der 80er Jahre kaufte er 25 ha Land nörd-östlich von Montpellier. Dort standen nur einige Olivenbäume, aber keine Reben. Er erkannte jedoch die Qualität des Terroirs, das damals noch keine AOC hatte. Es existierte weder ein Gebäude noch ein Keller. In den Jahren des Aufbaues musste alles neu geschaffen werden. Ein Highlight ist das repräsentative Hauptgebäude. Stein für Stein wurde es im Weingut aufgebaut. 1990 war es endlich soweit. Gérard Bru feierte seinen 42. Geburtstag und konnte den ersten Wein erzeugen. Dabei standen ihm zwei tüchtige und renommierte Önologen zur Seite, sein Kellermeister, Yves Gruvel und Michel Rolland. Alle Weinberge liegen in der ersten Appellation des Languedoc, St. Drézéry. Mittlerweile ist sein Besitz auf 170 ha angewachsen. Auf ca. 100 ha wird Wein kultiviert, darunter alte Syrah- und Grenachereben. Früh hat er von Rolland den Rat erhalten, dass eine Stockdichte von 6000 Reben pro Hektar geradezu ideal seien. In den besten Restaurants Frankreichs finden Sie diese köstlichen und hochwertigen Weine.