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Staatskellerei Zürich

Die traditionsreiche Staatskellerei Zürich verblüfft die Weinliebhaber mit einem Feuerwerk an qualitativ hochstehenden Markt-Neuheiten, glücklicherweise ohne sich dabei von ihren Wurzeln zu entfernen.

Vom Klosterkeller zur Staatskellerei Zürich

Der Dichter und Weinliebhaber Gottfried Keller, der auch Staatsschreiber des Kantons Zürich war, verfasste 1862 eine Weisung, mit der die Klosterkellerei Rheinau nach der Auflösung des Stifts unter kantonale Verwaltung gestellt wurde. Daraus folgte die Zusammenlegung des Klosterkellers Rheinau mit dem Zürcher Spitalamtskeller: Der Grundstein für die Staatskellerei Zürich war gelegt.

Die damalige Hauptaufgabe der Staatskellerei Zürich und ihrer Winzer war es, Trinkweine für Spitäler und Anstalten zu produzieren. Heute ist das Zielpublikum natürlich ein anderes. Die hochwertigen Spezialitäten entsprechen den Erwartungen der zeitgenössischen Weinliebhaber. Ein naturnaher, nachhaltiger Rebbau, strikte Mengenbeschränkungen und fortschrittliche Kellertechniken sorgen für die hohe Qualität der Weine der Staatskellerei Zürich.

Die Staatskellerei in privater Hand

Seit 1997 gehört das Weingut der Staatskellerei Zürich der Mövenpick Wein AG, produziert wird weiterhin im alten Klosterkeller in Rheinau. Dieser ist direkt am Rhein neben der kleinen Klosterinsel gelegen. Bereits seit über 400 Jahren wird dort Wein produziert. Der heutige Geschäftsführer heißt Christoph Schwegler.

Die Kellerei kauft bei rund 90 Produzenten im ganzen Kanton Zürich 24 verschiedene Rebsorten, die zu einem breiten Sortiment von Weinen verarbeitet werden. Über die Hälfte der Trauben sind Pinot Noir.

Ob Cuvée oder sortenrein: Die Weine der Staatskellerei Zürich

Gottfried Keller würde sich freuen: Mit neu kreierten Spitzenweinen wie dem „Pinot Noir Tète de Cru“ und dem „ÉO“, einer Cuvée aus Gamaret und Merlot, beweisen die Winzer der Staatskellerei, dass in Zürich heute sowohl Pinots mit burgundischer Fülle als auch Cuvées mit geradezu mediterranem Charme reifen können.

Fast schon Kult-Status geniessen die beiden „Staatsschreiber“-Weine: Die weisse Cuvée aus Pinot Noir, Riesling x Sylvaner, Muscat und Gewürztraminer überzeugt mit einer frischen Fruchtigkeit und ausgewogenen Aromen. Der rote Blauburgunder – ein anderer Name für Pinot Noir – schmeckt verführerisch nach Himbeeren sowie roten Kirschen und passt gut zu nicht allzu zu stark gewürztem hellem Fleisch und Geflügel.

Das zweite Aushängeschild des Weinguts der Staatskellerei Zürich ist der „Pankraz“ in seinen drei Varianten, von denen der „Pinot Noir Prestige Barrique“ der erfolgreichste Wein des Hauses ist. Die 2010 erstmals lancierte rote Cuvée „Compleo“ wurde aus Trauben von verschiedenen Schweizer Weinregionen gekeltert und ist auf jene samtige Fülle und Fruchtsüsse getrimmt, die jugendliche Weinliebhaber anspricht.

 

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