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Braida

Seit rund einem halben Jahrhundert stellt die Familie Bologna sehr erfolgreich Wein im Monferrato her. Und schon immer zählte ihr Weingut Braida zu den herausragendsten Kellereien im Piemont.

Das Braida-Weingut: Tradition trifft Innovation

Die Winzer von Braida verknüpfen bei ihrer Arbeit moderne Erkenntnisse mit Tradition. In den 1980er-Jahren wurden neue Wege im Umgang mit der Barbera-Traube beschritten, indem erstmals der Ausbau im Barrique gewagt wurde, was der roten Sorte den Status einer Edelrebe verschaffte. Der Name des Weinguts geht auf den Grossvater der heutigen Gutseigner zurück – Giuseppe Bologna, dessen Spitzname beim Ballsport mit der Dorfjugend damals „Braida“ war.

Inzwischen führt die dritte Generation der Familie das Weingut Braida: Anfang der 1970er-Jahre wurde der Betrieb an Giuseppes Sohn Giacomo Bologna vererbt. Zusammen mit seiner Frau Anna hielt er die Leidenschaft seines Vaters am Leben – mit grossem Erfolg. Heute sind es die Kinder der beiden, Raffaela und Guiseppe Bologna, welche die Qualität von Braida aufrechterhalten.

Rebsorten und Anbaugebiete des Weinguts Braida

Der Winzerbetrieb ist auch Wegbereiter des Barbera d'Asti. Auf den Rebhügeln der Gemeinde Rocchetta Tanaro gedeihen die Trauben für die besten Tropfen des Braida-Weinguts und für den wohl berühmtesten Barbera überhaupt: den „Bricco dell'Uccellone“. Ausserdem nutzt der Familienbetrieb auch Rebstöcke in Costigliole d'Asti und Castelnuovo Calcea sowie welche in den höheren Weinbergen von Mango d'Alba und Trezzo Tinella. So spielen bei der Weinerzeugung neben der Barbera-Traube auch noch andere autochthone Rebsorten wie Moscato, Brachetto und Grignolino eine wichtige Rolle. Merlot, Pinot noir und Cabernet Sauvignon wachsen ebenfalls in den gutseigenen Weingärten.

Die Böden des Weinguts bestehen aus Ton, Kalk und Sand. Das Erdreich ist in der Regel locker bis mittelfest. Kompromissloses Qualitätsstreben, Leidenschaft für das Terroir, Innovation und Nachhaltigkeit sind die Ingredienzen des Erfolgs von Braida.

Braidas Liebling: Die Barbera-Rebe

Das erste Mal wurde die Rebsorte Barbera im 13. Jahrhundert erwähnt; aufgrund der Aufzeichnungen wird sie vor allem mit dem Bereich Monferrato in Verbindung gebracht. In Italien wird die Barbera-Traube auf sage und schreibe 90′000 Hektar Anbaufläche herangezogen. Die Rebe ist robust, unempfindlich gegen Frost und besonders ertragreich, was sie für die Wirtschaft äusserst interessant macht. Aus der Barbera-Rebe können verschiedene Weinstile hervorgehen – von lieblich bis trocken. Kein Wunder also, dass die Braida-Winzer diese Rebsorte derart hochschätzen. 

Land Italien
Region Monferrato (Piemonte)
Website www.braida.com

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