Zurück zur Übersicht

M. Chapoutier

Als Michel Chapoutier Anfang der 1990er -Jahre das traditionelle Handelshaus im französischen Rhonetal übernahm, prophezeiten ihm Neider das baldige Aus. Heute gehört er zu den gefeierten Weinpersönlichkeiten der Welt.

Das Handelshaus M. Chapoutier liegt in Tain- l’Hermitage im Norden der französischen Rhône. Kein Wunder, ist die Marke nicht zuletzt für ihre roten und weissen Assemblagen oder Einzellagen-Abfüllungen legendärer Appellationen wie Côtes-Rôtie, Hermitage, Condrieu, Saint-Joseph oder Crozes-Hermitage bekannt. Ferner bietet M. Chapoutier Abfüllungen aus den meisten Anbaugebieten des französischen Südens an: Châteauneuf-du-Pape, Gigondas, Côtes du Roussillon, Banyuls, Rivesaltes … Dazu kommen Weine aus der ganzen Welt.

Michel Chapoutier war gerade 24 Jahre alt, als er 1990 Besitzer des 1808 gegründeten, traditionellen Familienunternehmens wurde. Chapoutier hatte damals keinen schlechten Namen, doch viele seiner Weine wirkten etwas angestaubt. In nur wenigen Jahren krempelte der Jungstar das Haus vollständig um, verschrieb sich dem naturnahen Anbau und der Biodynamie, verbesserte in Rekordzeit die Qualität der Weine, schuf neue Cuvées, kaufte Rebberge dazu, nicht nur im Süden Frankreichs, sondern auch etwa im Elsass, in Portugal oder Australien, führte Blindenschrift auf dem Etikett ein, gründete eine eigene Weinschule und anderes mehr.

Allen Chapoutier-Weinen gemein ist der Respekt gegenüber dem Ausgangprodukt, der Traube – und der Respekt dgegenüber dem Konsumenten. Schon die einfacheren Basisweine geraten fruchtig, vollmundig, saftig, harmonisch. Spitzenweine besitzen zusätzlich besondere Komplexität, Tiefe und Dichte. Sie schmecken zwar schon jung getrunken, doch am besten lässt man ihnen etwas Kellerruhe – vier bis sechs, acht Jahre je nach Herkunft und Jahr.

Empfehlungen zum Winzer&Weingut

Persönliche Angaben

Weinnotizen schliessen
Bitte loggen Sie sich ein.
Diese Funktion steht Ihnen nur als registrierter Benutzer zur Verfügung.
Login Registrieren