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Domaines Barons de Rothschild

Château Lafite Rothschild, die absolute Weinlegende, ist nicht nur einer der berühmtesten und kostbarsten Weine der Welt, sondern auch einer der ältesten.

Im Mittelalter war Lafite ein ausgedehnter Herrensitz, der bereits im 14. Jahrhundert schriftliche Erwähnung fand. Ab dem 17. Jahrhundert spezialisierte sich das Gut nach und nach auf den Qualitätsweinbau. Hundert Jahre später standen hier stolze 60 Hektar unter Reben. Am 22. Mai 1707 wurden im Londoner Hafen mehrere Fässer Lafite versteigert. Sie erzielten 10- bis 20-mal mehr als gewöhnlicher Bordeaux. Und 1815 notierte der bekannte Weinmakler Lawton: «Ich habe ihn [Lafite] als den elegantesten, delikatesten und feinsten [aller Spitzenweine] klassiert.» In die Hand der einflussreichen Hochfinanz-Familie Rothschild kam Lafite 1868. Heutiger Verwalter ist Eric de Rothschild.

Die Rebparzellen von Lafite erstrecken sich über 115 Hektar eindrücklicher Kieshalden der Gemeinde Pauillac. Sie sind zu 70 Prozent mit Cabernet Sauvignon bepflanzt, der im fertigen Wein bis zu 80 Prozent und mehr ausmachen kann. Merlot (25 Prozent), Cabernet franc (3 Prozent) und Petit Verdot (2 Prozent) spielen hier eine Nebenrolle.

Nur ein Teil der Ernte, meist weniger als 50 Prozent, ergibt Lafite -Rothschild. Der Rest wird zum sogenannten Zweitwein Les Carruades verarbeitet oder in Weinen des eigenen Handelsbetriebs verwendet.

Lafite ist ein ganz besonderer Wein. Legendär, gesucht und sehr teuer, besitzt er die seltene Qualität absoluter Ausgewogenheit und grosser Raffinesse sowie immense Reifekapazität, Garant für die optimale Entwicklung seines betörenden Buketts. Dafür braucht es Geduld: Bis zum Alter von 10, besser noch 15 Jahren sollte man einen Lafite Rothschild im Keller vergessen.

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