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Château La Cardonne

Der Norden des Médoc ist eine wahre Schatzkammer für Schnäppchenjäger. Château la Cardonne gehört zu den besten Weinen dieser verkannten Region.

Château La Cardonne liegt in Ordonnac im Norden von Bordeaux, im unteren Teil der Weinhalbinsel des Médoc, an der Grenze zum Haut-Médoc, gehört aber bereits zum Anbaugebiet Médoc. Wein wird hier seit dem 17. Jahrhundert angebaut. Einen Namen schaffte sich la Cardonne vor allem in den 1980er -Jahren, als es zu Lafite-Rothschild gehörte, das hier grosse Investitionen tätigte. Seither zählt es regelmässig zu den besten der sogenannten Crus Bourgeois des Médoc, der Weine also, die keinen Eingang in die Liste der 1855 staatlich abgesegneten «Crus Classés» des Médoc fanden, weil sie erst später Spitzenweine produzierten.

1990 wurde La Cardonne von der Familie Charloux erworben, die weiter an der Qualität des Gutes arbeitete. Sie liess unter anderem die «Kathedrale» erstellen, wie der bis heute grösste unterirdische Keller des Médoc auch etwa genannt wird. Für die Weinbereitung ist die talentierte Önologin Magali Guyon zuständig, die ihre Sporen auf dem bekannten Spitzengut Lynch-Bages in Pauillac abverdient hat.

La Cardonne zählt etwas mehr als 40 Hektar Reben auf Böden von Kies, Sand und Kalk. Sie sind zu 50 Prozent mit Merlot bestockt, der auf kalkhaltigen Böden besonders gute Resultate zeitigt, zu 45 Prozent mit Cabernet Sauvignon und zu 5 Prozent Cabernet franc, die beide kieshaltigen Untergrund schätzen. Der Anbau ist umweltbewusst und folgt den Regeln des integrierten Landbaus. Sorgfältige Kelterung und Ausbau in kleinen Eichenfässern sorgen für einen besonders klassischen Médoc mit interessantem Entwicklungspotenzial, gut strukturiert und doch geschmeidig, der qualitativ mit weit teureren Weinen mithalten kann.

 

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