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Château Gombaude Guillot

Château Gombaude-Guillot, ein Familienbetrieb im Herz von Pomerol, der seit 1997 rein biologisch arbeitet, bringt mit Clos Plince auch eine rare Einzellagencuvée auf die Flasche.

Claire Laval-Techer begann 1991, sich um das Gut ihrer Familie zu kümmern und ging so als eine der ersten Frauen in die Geschichte ein, die in Pomerol in Weinberg und Keller selbst Hand anlegte. Auch der damals in dieser Region noch absolut revolutionäre Entscheid, ab 1997 rein biologisch zu arbeiten, hatte Pioniercharakter. Als Claire im Jahr 2000 für Gombaude Guillot die offizielle Anerkennung als Biogut entgegennehmen konnte, war dieses das erste echte Bio-Spitzengut des Bordelais. Auch die Initiative, ab 2001 die Ernte einer 1902 angelegten Parzelle namens Clos Plince separat zu ernten, auszubauen und abzufüllen, ist der tatkräftigen Winzerin zuzuschreiben.

Gombaude-Guillot (und damit Clos Plince) kam 1860 in den Besitz der Familie. Claire vertritt deren sechste Generation. Das Gut erstreckt sich über acht Hektar bester Böden, was in Pomerol bereits eine ordentliche Grösse darstellt. Sie liegen auf dem Hochplateau der Appellation, umgeben von einigen der bekanntesten Pomerol-Güter überhaupt.

Clos Plince ist eine Parzelle an einem Stück von nur gerade 1,15 Hektar Sandböden über einem Untergrund von Lehm. Solche Böden erwärmen sich schnell und erlauben generell eine etwas frühere Reife. Bestockt ist das Clos mit 80 Prozent Merlot und 20 Prozent Cabernet (Sauvignon und franc). Beide Sortentypen werden getrennt von Hand gelesen und vergären in Zementtanks mit natürlich im Milieu vorkommenden Hefen. Sie werden anschliessend rund 12 Monate in Eichenfässern ausgebaut und ergeben einen vollmundigen, charaktervollen Pomerol, der ausgezeichnet reifen kann.