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Château Faugères

Das Weingut Château Faugères liegt unweit des Städtchens Saint-Émilion. Damit befindet es sich im Herzen des Bordelais-Anbaugebiets und umfasst Rebflächen, die zu den besten Frankreichs gehören. Mit viel Expertise und Passion keltern die Winzer des Château Faugères wunderbar extraktreiche Rotweine. Mit Fug und Recht können die dort angebauten Merlots zu den besten weltweit gezählt werden.

Das Grand-Cru-Classé-Weingut Château Faugères

Die Weingärten des Château Faugères umfassen 37 Hektar eines unter Winzern heiss begehrten Gebiets – der Weinberge des Anbaugebiets von Saint-Émilion. Selbiges liegt am rechten Ufer der von den Flüssen Gironde und Dordogne gebildeten Mündung im östlichen Teil des Bordelais. Die Rebflächen der sanften Hügellandschaft bilden eine Anbauregion, die ihresgleichen sucht. Nicht ohne Grund ernannte die UNESCO Saint-Émilion als erstes Weinanbaugebiet überhaupt zum Weltkulturerbe. Die Region blickt auf eine lange Geschichte der Kultivierung von Reben zurück und verfügt über ausgezeichnete Terroirs. Die dort angebauten Rebsorten und gekelterten Weine unterliegen zudem strengsten Qualitätskontrollen.

Seit 2012 darf sich das Château Faugères Grand Cru Classé nennen. Zusätzlich zum herkunftskontrollierten Qualitätssystem AOP wird dieser Titel im Bordeaux ausschliesslich Weingütern verliehen, die hervorragende Spitzenweine produzieren.

Geballte Expertise der Winzer vom Château Faugères

Das Weingut wurde 2005 vom Schweizer Unternehmer und Weinkenner Silvio Denz gekauft. Die Affinität zum Wein hat Silvio Denz wahrscheinlich von seinem Vater, der ein passionierter Sammler und Geniesser von Bordeaux-Weinen war. Zudem besass die Familie einen kleinen Rebberg im Fricktal.

Vom bekannten Önologen und Berater Michel Rolland unterstützt und unter der Leitung des langjährigen technischen Direktors Alain Dourthe, der seit 1997 für das Weingut arbeitete und 2016 von Yann Buchwalter ersetzt wurde, hat das rund 30-köpfige Team der Château-Faugères-Winzer seit der Übernahme zahlreiche hervorragende Weine produziert. Seit einigen Jahren legt das Önologen-Team besonders viel Wert auf eine nachhaltige Bewirtschaftung und investiert in die Infrastruktur und Weiterbildung aller Mitarbeiter, sodass die Qualität kontinuierlich weiter ansteigt.

Nach der umfassenden Sanierung des Weinguts Château Faugères verfügt selbiges seit 2009 auch über eine moderne Kellerei, die neuste Technologien nutzt. Für seine „Kathedrale des Weins“ konnte Silvio Denz den Tessiner Star-Architekten Mario Botta gewinnen. Damit schuf er einen Ort, an dem der Wein nicht nur unter optimierten Bedingungen im Keller gelagert wird, sondern auch einen eindrucksvollen Raum für die Degustation der edlen Tropfen. Auf Anfrage erhalten Besucher eine Führung durch die neue Anlage und dürfen an einer Verkostung teilnehmen. Dass selbige sich lohnt, bezeugt die Weintourismus-Auszeichnung „Best Of d’Or“, die das Gut 2013 erhielt.

Ein Glanzstück des Guts ist der 1998 von Michel Rolland geschaffene Péby-Faugères – ein reinrassiger Merlot aus den ältesten Reben und dem besten Terroir von Château Faugères. Dieser Wein wurde von Robert Parker, einem der einflussreichsten Weinkritiker der Wekt, im Jahr 2000 als einer der 20 besten Bordeaux unter dem Motto „The Legend of the Future“ ausgezeichnet. In seinem Magazin The Wine Advocate bedachte er ihn mit 100 von 100 möglichen Punkten. Seitdem gehört der Péby-Faugères zu den gefragtesten Weinen der Bordeaux-Region.

Die Erzeugnisse der Winzer vom Château Faugères

Auf dem Château-Faugères-Weingut werden aus Merlot- und Cabernet-franc-Trauben sowie Cabernet-Sauvignon-Reben

Weine gekeltert. Mit einem Anteil von 85 Prozent an der Gesamtrebfläche dominiert die Sorte Merlot.

Die Rebstöcke finden in dieser Region ideale Böden vor. Das Kalkplateau der Weinberge bietet den roten Reben lehm- und kalkhaltiges Substrat. Auf den besten Parzellen gedeihen die Trauben für den Château Péby Faugères. Der edle Tropfen ist dabei recht selten, denn die handverlesenen Anbauflächen für ihn umfassen lediglich acht Hektar. Um den besten Traubensaft zu erzielen, wird der Ertrag der Merlot-Reben stark reduziert. Nach der manuellen Lese und Selektion werden nur die besten Beeren weiterverarbeitet. Anschliessend bauen die Kellermeister des Château Faugères den sehr gut lagerfähigen Rotwein 14 bis 18 Monate im Barrique aus.

In unmittelbarer Nähe des Saint-Émilion liegen die Weinberge des Château Cap de Faugères. Die hier wachsenden Trauben sind Teil der Appellation Côtes de Castillon. Vinifiziert werden sie jedoch von den Winzern des Château Faugères und stehen den anderen Produkten des Gutes in nichts nach.

Die Gesamtproduktion lässt sich folgendermassen unterteilen: Durchschnittlich erzeugt das Château Faugères 12000 Flaschen Château Péby Faugères, 65000 Flaschen Château Faugères, 150000 Flaschen Château Cap de Faugères und 10000 Flaschen Château Cap de Faugères „La Mouleyre“ im Jahr.

Die Weine waren in den Anfängen im modernen, wuchtigen Stil vinifiziert, bewegen sich aber mit jedem Jahrgang mehr in Richtung Finesse und Komplexität. Während viele Bordelais-Weine aus Saint-Émilion kaum noch erschwinglich sind, bieten alle Weine von Silvio Denz ein hervorragendes Preis-Genuss-Verhältnis.

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