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Château de Laussac

Im Bordeaux gibt es nicht nur teure Grands Crus. Hunderte von Gütern produzieren Spitzenweine zum Freundschaftspreis, darunter auch Château de Laussac in Castillon.

Der Hügelzug von Castillon, dem Ort der Schlacht, die im Jahre 1453 dem Hundertjährigen Krieg zwischen England und Frankreich ein Ende bereitete, bildet die natürliche Fortsetzung der Kalkhänge von Saint-Émilion. Früher trugen die Weine dieser Ecke daher den Namen «Près Saint-Émilion», was man mit «in der Nähe von Saint-Émilion liegend» übersetzen kann. Sie sind bis heute von ähnlichem Stil, höchstens etwas geschmeidiger und damit zugänglicher, vor allem aber weit preisgünstiger als die Kreszenzen aus Saint-Émilion und damit oft eigentliche Schnäppchen. Das gilt ganz besonders für die Weine von Château de Laussac im Besitze der Familie Robin.

Die Robins sind eine alteingesessene Libourner Familie von Weinmaklern, Weinhändlern und Gutsbesitzern. Zu den «Vignobles Robin» gehört neben Château de Laussac auch das bekannte Gut Château Rol Valentin in Saint-Émilion sowie Clos Vieux Taillefer in Pomerol. Laussac, das grösste der drei, wird von Alexandra und Nicolas Robin verwaltet. Sie lassen sich seit 2004 vom bekannten Önologen Michel Rolland beraten. 28 Hektar Reben ergeben fünf verschiedene Abfüllungen.

Der eigentliche Château de Laussac stammt von 15 Hektar Reben, die auf klassischen Lehm-Kalk-Böden wachsen, die zu 75 Prozent mit Merlot und zu 25 Prozent mit Cabernet franc bestockt sind und nach den Regeln des integrierten Landbaus bestellt werden. Die Ernte geschieht von Hand, und die Weine reifen 12 bis 16 Monate in Eichenbarriques. Der vollmundige, würzige Tropfen macht schon in seiner Jugend Freude, kann aber auch mehrere Jahre reifen.

Land Frankreich
Region Bordeaux
Website vignoblesrobin.com

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