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Château Haura: Jean Jacques Dubourdieu

Wer den Namen Dubourdieu hört, denkt an den zu früh verstorbenen, charismatischen Önologieprofessor, Weinberater und Forscher Denis Dubourdieu, der Weingüter in der ganzen Welt beraten und einen beachtlichen Teil zum heutigen Stand der Weinmacherkunst in Bordeaux beigetragen hat.

Doch die Dubourdieu sind seit Generationen auch Winzer in Bordeaux.

 

Seit über 10 Jahren werden die Dubourdieu-Güter von Denis' Sohn Jean-Jacques geleitet. Er wacht heute über 135 Hektar Reben in drei Appellationen: Bordeaux (Château Reynon), Sauternes (Doisy Daëne) und Graves (Clos Floridène, Haura). Haura ist eine Besonderheit im kleinen Dubourdieu-Imperium, denn auf Haura kommen ausschliesslich rote Kreszenzen auf die Flasche. "Wir begannen im Jahre 2000, uns um dieses besondere Gut zu kümmern. Der Name Haura kommt von havre, Hafen. Ein Hafen der Ruhe und des Friedens ist Haura tatsächlich, lauschig auf zwei tiefgründigen Kieskuppen am Waldrand gelegen, zwischen denen ein Bach plätschert," erzählt Jean-Jacques begeistert. Haura illustriert perfekt, was auf den hervorragenden Böden der Graves möglich ist, dieser wohl verkanntesten Bordeaux-Appellation. Das kleine Gut produziert nur etwa 50'000 Flaschen jährlich. Doch die sind vom Feinsten.