Zinfandel

Zinfandel – in Italien Primitivo genannt – gehört zu den am weitesten verbreiteten Rebsorten in den USA. Der Ursprung der roten Rebsorte liegt sehr wahrscheinlich in Kroatien, bekannter sind aber die Weine aus Apulien und aus Kalifornien.

Zinfandel: Die Rebsorte der neuen Welt

Lange haben die US-Amerikaner die Zinfandel als ursprünglich amerikanische Rebsorte bezeichnet. DNA-Analysen haben mittlerweile aber sicher gezeigt, dass sie fast identisch mit der kroatischen Tribidrag und der italienischen Primitivo ist. Zinfandel gehört heute zu einer der wichtigsten Rebsorten in den USA und wird seit 1850 vorrangig dort angebaut. In Apulien wurde sie als Primitivo erst um 1900 reinsortig abgefüllt.

Aromatische Weine aus der Zinfandel

Zinfandel – in den USA oft nur „Zin“ genannt – liefert hohe Erträge und wurde deshalb anfänglich für günstige Massenweine angebaut. Der mit Abstand grösste Teil der Anbaufläche in den USA befindet sich in Kalifornien. Die Ernte der Zinfandel ist oft eine Herausforderung für die Winzer, weil an der gleichen Traube sowohl reife als auch noch grüne oder bereits trockene Beeren hängen. Auch wenn die Qualität von Wein aus Zinfandel heute sehr hoch ist, sind die Preise trotzdem recht niedrig geblieben.

Der natürliche Zuckergehalt der Rebsorte Zinfandel ist sehr hoch. Aus den Trauben werden rote, Rosé-, trockene, süsse und gespritete Weine hergestellt. Am besten eignet sich die Sorte jedoch für trockene, stille Rotweine. Zinfandel liefert dunklen Wein mit würzigen Aromen von Zimt und Nelken sowie fleischiger Brombeerfrucht. Aus guten Jahrgängen kann Wein aus der Zinfandel lange reifen und vermählt sich gut mit den Aromen von neuen Eichenfässern.

 

 

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