Montepulciano

Der sonnenhungrige Montepulciano gehört zu den wichtigsten Rebsorten Italiens. Die daraus gekelterten Weine können sowohl jung als auch etwas reifer getrunken werden.

Die Montepulciano Rebsorte: Herkunft, Anbau und Verarbeitung

Beim Montepulciano handelt es sich um eine alte Rebsorte. Wegen der Namensgleichheit wird sie oft mit dem Vino Nobile di Montepulciano verwechselt, der aber aus Sangiovese gekeltert wird. Die Rebsorte Montepulciano ist in Mittelitalien verbreitet und wird in den Abruzzen zum bekannten Rotwein Montepulciano d’Abruzzo verarbeitet. Doch auch in Umbrien und Apulien werden Weine aus Montepulciano gewonnen. In den Marken werden der Rosso Conero und der Rosso Piceno aus dieser Rebe erzeugt.

Der Ursprung der Montepulciano Rebsorte ist nicht eindeutig: Manche sagen, die Rebe wurde im frühen 19. Jahrhundert aus der Toskana in die Abruzzen eingeführt. Andere wiederrum berufen sich auf eine Quelle aus dem 18. Jahrhundert, die den Montepulciano dem Peligna-Tal zuordnet. Laut einer anderen Version ist die Provinz Pescara die Heimat der Rebe, weil diese in der Zeit um 1700 zusammen mit Montepulciano-Wein erwähnt wurde.

Wein aus der Montepulciano-Traube: Besonderheiten

Montepulciano bringt dunkle, vollmundige und extraktreiche Weine hervor, die meist trocken ausgebaut werden. Montepulciano-Weine zeichnen sich darüber hinaus durch eine samtige Textur, einen vollen Körper und den Geschmack nach Beeren, Kirschen und kräftigen Gewürzen aus – zudem lassen sich Pflaumen und Tabak herausschmecken. Stimmt die Qualität, sind die Weine aus der Montepulciano-Traube ausgewogen und fein gewürzt.

 

 

 

 

 

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