Monastrell

Die Monastrell hat ihren Ursprung in Spanien. Ihr Name (monasterio = Kloster) könnte darauf hindeuten, dass die Sorte ursprünglich von Mönchen angebaut wurde. Monastrell ist identisch mit der in Frankreich als Mourvèdre bekannten Sorte. Die Reben mögen Sonne und Wärme, aber auch eine gute Wasserversorgung. Aufgrund dessen ist für sie ein mediterranes Klima optimal.

Die Monastrell: Ein echter Spanier liebt die Sonne

Die in Spanien vielerorts angebaute Monastrell wird auch weltweit sehr häufig kultiviert. Dies zeigen die unheimlich vielen Synonyme, unter denen die Rebsorte Monastrell noch bekannt ist. Die verbreitetsten sind Mourvèdre in Frankreich sowie Mataro in Australien und Kalifornien.

Ihren Ursprung hat die Sorte in der Provinz Valencia, in der Nähe der Stadt Sagunto. Denn diese war ein grosser Weinhafen und hiess bis 1877 auf Katalanisch Murviedro. Darauf ist sicher der französische Name, Mourvèdre, zurückzuführen.

Die Monastrell ist eine Rebsorte, die sich hervorragend für trockene, warme Gegenden eignet. Jedoch reagiert sie empfindlich auf Dürre. Auch ist die Sorte anfällig für beide Mehltauarten und Milben. In ihrem Ursprungsland Spanien fühlt sich die Sorte offensichtlich sehr wohl, dort finden sich die grössten Anbaugebiete in den Regionen Kastilien-La Mancha und Levante.

Dunkel und reich an Tanninen: Wein aus der Monastrell

Die Rebe reift sehr spät und liefert eher kleine Erträge. Die Monastrell erbringt Weine mit viel Alkohol und dunkler Farbe, die zudem viele Tannine enthalten. Die Rebsorte wird sowohl verschnitten als auch rein ausgebaut und verbreitet Aromen nach Brombeeren.

Häufig dient als Verschnittpartner der Monastrell die Rebsorte Bobal. In Frankreich ist Monastrell oft Teil von Appellations-Weinen, beispielsweise Châteauneuf-du-Pape, Côtes du Rhône oder Ventoux.

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