Heida

Die Sorte Heida ist ein typisches Oberwalliser Gewächs. Weiter unten im Tal heisst die gleiche Traube Païen, im Jura Savagnin blanc und in Deutschland Traminer. Die aus ihr gekelterten Weissweine zeichnen sich durch Aromen exotischer Früchte aus.

Im Oberwalliser Dialekt bedeutet Heida «ursprünglich» oder «alt». Sie entstand durch Mutationen sowie zufällige Kreuzungen und gehört zu jenen uralten Varietäten, die die Urahnen von heute bekannten Edelsorten sind. Ins Rhonetal kam die Rebe im Mittelalter. Erstmalig erwähnt wurde die Weinsorte Heida im Wallis im 16. Jahrhundert, aber wahrscheinlich wurde sie bereits lange vorher in dieser Region angebaut.

Die Traube fand ideale Bedingungen an den sonnigen, steilen Hängen des Vispertals. In Visperterminen liegen die Rebterrassen mit den charakteristischen Trockensteinmauern auf einer Höhe zwischen 600 und 1'150 Meter über dem Meer. Damit zählen sie zu den höchstgelegensten Weinbergen in Europa. Ausserdem ist die Sonneneinstrahlung dort hoch, und die warmen Föhntage im Spätherbst lassen die goldgelben Trauben der Heida voll ausreifen. Seit einigen Jahren legt die Sorte als Païen auch im Unterwallis an Fläche zu.

Heida: Wein mit exotischen Aromen – und mit besonderen Kräften

Heida bewirke, dass man unendlich gescheit reden könne, sich ungemein glücklich und reich fühle und die Kraft eines Riesen besitze, heisst es im Volksmund. Zumindest die Glücksgefühle treten bei einigen Geniessern sicher auf.

Charakteristisch für Wein aus Heida sind die üppige, strohgelbe Farbe der Weine, die präsente exotische Frucht und der kräftige Körper. Die Rebsorte Heida wird meist trocken ausgebaut, jedoch ist sie auch zur Herstellung von Süsswein gut geeignet. Heida passt sehr gut zu reifem Alpkäse, Hobelfleisch oder kräftigen Fleischterrinen.

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