Französische Weltenbummler

Viele Trauben, die sich heute in Rebbergen rund um den Erdball tummeln, haben ihre Wiege ursprünglich in Frankreich. Fünf davon stellen wir Ihnen vor: Wo sie herkommen, wo sie hingingen und was sie so besonders macht.

Cabernet Sauvignon

Geboren wurde der Cabernet Sauvignon im Bordeaux-Gebiet als Kind von Cabernet Franc und dem weissen Sauvignon Blanc. Seit jeher gibt er den grossen Gewächsen des Médoc ihr Rückgrat. Schon früh fand die Traube ihren Weg hinaus in die Welt: In den 1870er Jahren wurde der erste reinsortige Cabernet Sauvignon Kaliforniens gekeltert. In den 1940er Jahren pflanzte ihn der Vater des Kultweins Sassicaia, in der Toskana an, und mittlerweile hat er sogar in China Fuss gefasst. Markenzeichen dieser Sorte sind ein intensiver Duft von Cassis und Graphit, gepaart mit ausgesprochen kernigem Tannin. In ihrer Jugend wirken die Weine oft streng und verschlossen. Doch das täuscht: Mit der Reife werden sie seidig-weich und so komplex wie kaum eine andere Varietät.

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Merlot

Auch der Merlot hat seine Wurzeln in Bordeaux. Mit seiner duftigen Fülle und seiner süssen, pflaumigen Frucht schätzt man ihn dort als Assemblage-Partner für den kantigen Cabernet Sauvignon. Ins Tessin kam er 1906, als die kantonalen Behörden nach der Reblausplage in einem Feldversuch die beste Traubensorte für ihr Terroir ermittelten. Heute sind über 80 Prozent der Anbaufläche des Ticino mit Merlot bestockt. In Kalifornien brach in den 1990er Jahren eine richtiggehende Merlot-Manie aus. Das berühmteste Exemplar der Welt keltert aber nach wie vor ein Bordeaux-Gut: Château Pétrus in Pomerol.

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Syrah

Diese Traube trägt zwei Namen: In ihrer Heimat, dem französischen Rhonetal, heisst sie Syrah. In Australien dagegen, wohin ein Franzose sie im Jahr 1832 brachte, kennt man sie als Shiraz. Tatsächlich kann ihre Ausprägung sehr unterschiedlich sein. Entlang der Rhone, vom Wallis bis nach Châteauneuf-du-Pape, zeigt sie Noten von dunklen Beeren, Veilchen und weissem Pfeffer. Down under ergibt sie sehr viel muskulösere Tropfen mit dem Duft von Teer und Schokolade. Eine Legende ist übrigens die Geschichte, die Syrah-Traube stamme aus der persischen Stadt Shiraz.

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Chardonnay

Kaum eine Varietät verändert ihr Gesicht so sehr wie der Chardonnay. In kühlen Regionen duftet er nach Apfel und grüner Nuss, in warmen Gefilden entwickelt er Aromen von Melone und exotischen Früchten. Sein Ursprung liegt im Burgund, dort bringt er Crus von einsamer Klasse hervor. Die grössten Rebflächen aber findet man heutzutage in Kalifornien, wo die Winzer oft einen sehr reichhaltigen Weinstil pflegen. Der Chardonnay eignet sich hervorragend für den Ausbau im Holzfass. Er entwickelt dann Noten von geröstetem Brot, Butter oder Vanille. Übrigens: Auch in vielen Champagnern steckt mindestens ein Anteil Chardonnay.

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Sauvignon Blanc

Der Sauvignon Blanc ist eine heikle Sorte. Versetzt man ihn an die falsche Stelle, verliert er zur Strafe fast jeglichen Geschmack. Dort, wo er sich wohlfühlt, entfaltet er hingegen seine ganze Persönlichkeit: eine lebhafte Säure und unverkennbare Aromen von Zitrusfrüchten, Stachelbeere und Feuerstein. Dies ist in seiner Heimat, dem Loire-Tal, der Fall, aber auch in Bordeaux, der Steiermark, dem Friaul und nicht zuletzt in Neuseeland. Dort wurde er 1973 erstmals gepflanzt und legte bald einen kometenhaften Aufstieg hin. Neuseeländischen Sauvignon Blanc erkennt man an seinem trinkigen «Sweet-and-sour»-Stil, leicht restsüss und spritzig-frisch.

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