Cornalin

Cornalin – früher Landroter genannt - gehört heute zu den Stars des Walliser Rebbaus. Die Sorte war im Wallis schon im 14. Jahrhundert bekannt und beliebt.

Cornalin: Eine italienische Diva

Die Rebsorte Cornalin stammt aus dem Aostatal in Norditalien und gelangte gegen Ende des 19. Jahrhunderts in den Kanton Wallis. Dort erlangte die Traube schnell grosse Beliebheit, obwohl Cornalin nicht einfach anzubauen ist. Sie ist anfällig für Krankheiten, reift spät aus und bringt unregelmässige Erträge. Deshalb wurde die Sorte weniger und weniger angebaut und war in den 1970er-Jahren fast ausgestorben, bevor sie wiederentdeckt, systematisch gepflegt und vermarktet wurde. Im Wallis wird sie auch als Humagne rouge bezeichnet. Lange Zeit war nicht klar, dass die beiden Sorten eigentlich identisch sind.

Wein aus der Cornalin-Traube – jung und alt ein Genuss

Die Cornalin liefert dunkle Weine mit konzentrierter Frucht und milder Säure sowie weichen Tanninen. In der Jugend finden sich Aromen von Beeren und Sauerkirschen, die sich mit ein paar Jahren Flaschenreife in würzige Noten wandeln. Grosse Cornalin-Weine können gut fünf Jahre reifen und vermählen sich dann besonders gut mit Wildgerichten. Der Wein macht also sowohl jung als auch gereift Spass. 

 

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