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Andalusien

In Andalusien ist es gelegentlich noch anzutreffen: das Bilderbuchspanien mit Siesta, Flamenco, Stierkämpfen und einem Glas Wein zu leckeren Tapas in einer Bodega. Auf den interessanten und gut erschlossenen Weinrouten kann man kulinarische Traditionen, Denkmäler und natürlich die Weine kennenlernen.

Geschichte, Geografie, Weine und Rebsorten

Das an der Südspitze der Iberischen Halbinsel gelegene Andalusien gehört zu den ältesten Weinbauregionen Spaniens. Es herrschen heisse Sommer und milde Winter. Die besten Reben in Jerez und Montilla-Moriles wachsen auf weissem Kreideboden, dem sogenannten Albariza. Die DO der Region sind Condado de Huelva, Jerez, Málaga, Montilla-Moriles und Sierras de Málaga. Sherry ist das bekannteste Erzeugnis Spaniens und auch der Sammelname für eine Reihe von Weinen aus dem Dreieck zwischen den drei Ortschaften Jerez de la Frontera, Puerto de Santa María und Sanlúcar de Barrameda. Die Weine sind vom Stil her sehr unterschiedlich, aber alle sind verstärkt. Es gibt verschiedene Varianten wie Fino und Manzanilla (unter Hefeflor gereift), den Amontillado (unter Oxidation länger ausgebaut), den Oloroso (unter Sauerstoffeinfluss gereift) und den Palo Cortado (abgebrochene Florreifung). Davon gibt es unterschiedlich Typen wie Cream, Golden, Medium dry, Pale cream und den sirupartigen Pedro Ximénez (PX). Die Sherrysorten sind Palomino (Listán), Pedro Ximénez und Moscatel.

 

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Ausgewählte Anbaugebiete

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