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Saint-Julien

Die kleinste der vier Spitzenappellationen des Médoc, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Pauillac gelegen, ist auch die homogenste, sowohl was Terroir als auch Qualität und Stil der Weine anbelangt.

Geografie

Saint-Julien liegt als südlicher Nachbar von Pauillac wie dieses ebenfalls im Zentrum des Anbaugebiets des Bordeaux-Médoc. Die Anbaufläche erstreckt sich über ein Rechteck von nur gerade 5 mal 3,5 Kilometern und zählt nur etwa 900 Hektar Reben, die sich vorab die 11 klassierten Spitzengüter teilen, zu denen legendäre «Châteaux» wie Léoville-Las Cases, Léoville-Barton, Léoville-Poyferré, Ducru Beaucaillou oder Gruaud-Larose gehören. 

Terroir

Saint-Julien besitzt besonders einheitliche Böden aus tiefgründigem Kies auf sogenannten Croupes, wellenförmigen Erhebungen von rund 20 Metern Höhe, die zusätzlich von der Nähe zum «Fluss» profitieren, wie die Einheimischen die fjordförmige Atlantikmündung aus Garonne und Dordogne nennen.

Sorten

Wie in Pauillac dominiert auch in Saint-Julien klar der Cabernet Sauvignon, der über 60 Prozent des Rebsatzes ausmacht, ergänzt durch 30 Prozent Merlot und weniger als 10 Prozent übriger Sorten wie Cabernet Franc und Petit Verdot.      

Stil

Saint-Julien und Pauillac sehen sich in puncto Weinstil recht ähnlich, auch wenn die Saint-Julien im Schnitt etwas geschmeidiger und fruchtiger ausfallen mögen als ein Pauillac, besonders nach längerer Reife. Sie vereinen Struktur, Kraft und Dichte mit Schliff und Eleganz.

Optimale Trinkreife

6–20 Jahre für einfachere Weine und Jahrgänge,
10–30 Jahre für Lagerjahre und Spitzenweine.

Karte

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