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Saint-Emilion

Seit 1999 gehört das Anbaugebiet von Saint-Emilion mit seinem mittelalterlichen Städtchen und den pittoresken Dörfern inmitten der hügeligen Weingärten zum Kulturgut der Menschheit und sein Wein zu den gesuchtesten der Welt.

Geografie

Saint-Emilion liegt am rechten Ufer der Dordogne, rund 50 Kilometer östlich von Bordeaux. Zum Herkunftsgebiet zählen neun Gemeinden, die es gemeinsam auf 5‘000 Hektar Rebfläche bringen. Muss sich ein Winzer die Appellation Saint Emilion Grand Cru jedes Jahr neu verdienen, die seinen Wein vom einfachen Saint-Emilion unterscheidet, wird die eigentliche Klassierung hier alle 10 Jahre erneuert.

Terroir

Die historischen Weingärten liegen entweder auf dem Lehm-Kalkplateau um das Städtchen und seine Ausläufer, auf einer Zone aus Kies, Lehm und Sand an der Grenze zu Pomerol, auf den sandigen Ausläufern des Plateaus oder auf Sedimenten entlang der Dordogne.      

Sorten

Offiziell hält der Merlot 60 Prozent der Anbaufläche besetzt. Doch im fertigen Verschnitt dominiert er meist deutlich, mit bis zu 100 Prozent. Nur mehr wenige Güter (Ausone, Cheval Blanc) schenken der zweiten Hauptsorte, dem Cabernet Franc, Vertrauen, die ergänzt wird durch wenig Malbec und Cabernet Sauvignon.

Stil

Ist der klassische Saint-Emilion Grand Cru ein ausgewogener, eleganter Wein mit geschmeidigem Tannin, blumigem Bukett und besonderer Frische, gibt sich die modernere Variante wuchtig, feurig und würzig. Der einfache Saint-Emilion hingegen bleibt gefällig und fruchtig und macht schon jung getrunken Freude.      

Optimale Trinkreife

3–10 Jahre für einfachere Weine und Jahrgänge,
8–30 Jahre für Lagerjahre und Spitzenweine.

Karte

Ausgewählte Anbaugebiete

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