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Médoc & Haut-Médoc

Médoc meint «Land dazwischen» und bezeichnet eine rund 100 Kilometer lange Landzunge zwischen Atlantik und der Flussmündung Gironde, auf der jährlich rund 150 Millionen Flaschen Rotwein abgefüllt werden.

Geografie

Weinbau wird nur auf einem schmalen, meist nicht mehr als fünf Kilometer breiten Band entlang der Gironde (so heisst der Zusammenfluss von Garonne und Dordogne) betrieben. Weinmässig unterscheidet man zwei Appellationen: Médoc, die grundsätzlich für die ganze Rebfläche gilt, aber fast immer den nördlichen Teil der Halbinsel meint (das «Bas-Médoc»); und Haut-Médoc für den südlichen Teil zwischen Bordeaux und Saint-Seurin de Cadourne.

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Terroir

Aufgrund der grossen Ausdehnung sind die Böden sehr heterogen. Im Médoc wie im Haut-Médoc liegen einige eindrückliche Kieskuppen, aber auch Böden mit stärkerem Sand- und/oder Lehmanteil, manchmal über einem Untergrund aus Kalk. 

Sorten

Cabernet Sauvignon und Merlot werden hier zu praktisch gleichen Teilen angebaut, auch wenn der Cabernet offiziell noch leicht dominiert. Cabernet Franc wird dabei immer weniger kultiviert: Dafür wird wieder vermehrt Petit Verdot und Carmenère gepflanzt. Doch ihr Anteil bleibt verschwindend klein.  

Stil

Theoretisch ist in diesem ausgedehnten Gebiet von rund 18‘000 Hektar so gut wie jeder Bordeleser Weinstil möglich. Meist zeichnet sich ein Médoc jedoch durch Biss und Kraft aus und ein solides Tanningerüst. Ein Haut-Médoc gerät im besten Fall etwas geschmeidiger und abgerundeter.  

Optimale Trinkreife

5–15 Jahre für einfachere Weine und Jahrgänge,
10–30 Jahre für Spitzenjahre und -weine.

Karte

Ausgewählte Anbaugebiete

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