Genève AOC Gamanote Noire Domaine du Paradis 2017

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Sattes Rubinrot, dunkelbeerige Aromatik in der Nase, etwas Zederholz, Veilchen und Zwetschgen, am Gaumen mittelgewichtig mit viel Saft und reifes Tannin, fruchtbetonter Abgang.
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Weinbau in der Schweiz

Unter Weinkennern geschätzt und auf internationalen Wettbewerben mit Preisen bedacht: Dennoch sind Schweizer Weine ausserhalb der Landesgrenzen kaum bekannt. Kein Wunder, denn die vergleichsweise geringe Produktion macht sie zu seltenen Tropfen, die – noch bevor sie auf den Weltmarkt gelangen – mit Vorliebe im eigenen Land konsumiert werden. Die raren Weine ausfindig zu machen, lohnt sich allemal. Die kleine Schweiz bietet sowohl Qualität als auch Spezialität und gilt vermehrt auch für weniger „schweizerische“ Sorten wie Syrah als interessanter Mitbewerber. Bei den roten Reben dominiert Pinot Noir bei den weissen die aus der Chasselas-Traube gewonnenen Fendants. Mehr Infos

Genf, Weinbau in der Schweiz

Der drittgrösste Weinbaukanton befindet sich qualitativ im Aufwind. Während Chasselas und Gamay bekömmliche Alltagsweine ergeben, sind Spezialitäten wie Sauvignon blanc, Gamaret aber auch Schaumweine die neuen Aushängeschilder des Genfer Weinbaus. Mehr Infos

Domaine du Paradis

Der Name Domaine du Paradis ist Programm: „Paradiesisch“ mutet die Fülle an Sorten an, die dort kultiviert werden. Neben typischen Schweizer Rebsorten wie Chasselas und Gamay gedeihen in den Rebbergen unweit des Genfer Sees ebenso die Rhône-Sorten Grenache und Viognier. Selbst der Zinfandel aus Kalifornien hat dort eine neue Heimat gefunden. Ob rote oder weisse Trauben: Die Weingärten der Winzer der Domaine du Paradis bieten alles, was das Herz begehrt.

Erfolgsgeschichte des Weinguts Domaine du Paradis

Hinter dem Erfolg der Domaine du Paradis steht dieses Gespann: Besitzer Roger Burgdorfer und der erfahrene Önologe Didier Cornut. Seit 1983 bereichern sie die Weinlandschaft des Kantons Genf mit ihren feinen Tropfen. Die ersten Jahrgänge wurden noch im Weinkeller befreundeter Winzer in Peissy gekeltert. Doch der Erfolg liess nicht lange auf sich warten. 1987 entstand der erste Jahrgang in den eigenen Räumen der Kelterei Domaine du Paradis und bildete den Auftakt einer beachtenswerten Karriere. Bereits Anfang der 1990er-Jahre kamen weitere Mitstreiter dazu und mit vereinten Kräften ging es an die stete Erweiterung des Sortiments.

Angesichts der wachsenden Nachfrage nach ihren Weinen haben sie die bewirtschaftete Rebfläche kontinuierlich auf 44 Hektar gesteigert und einen zweiten Weinkeller eröffnet.

Reichhaltiges Sortiment des Domaine-de-Paradis-Weinguts

Das Weingut Domaine du Paradis liegt im Zentrum der Genfer Weinregion, in Satigny. Die grösste Schweizer Weingemeinde am rechten Rhône-Ufer verfügt über hervorragende kalkhaltige und tonreiche Böden. Eine Besonderheit sind die Molasse-Sedimentschichten im Vorland des Juragebirges. Sie verleihen den dort erzeugten Weinen ein unverwechselbares Aroma. Auch dank des Klimas können die Domaine-de-Paradis-Winzer mit einem optimalen Terrain arbeiten. Im Einflussbereich des milden Seeklimas und in einer sonnenverwöhnten Lage wachsen und reifen die Rebstöcke ausgezeichnet. Das Terroir ist für eine Vielzahl an Rebsorten ideal und bietet Kellermeistern eine Spielwiese für önologische Experimente.

Unter den über 20 Weinsorten, die die Domaine du Paradis jährlich abfüllt, befinden sich sowohl klassische Genfer Crus (Chasselas, Gamay und Pinot Blanc) als auch spektakuläre Neuschöpfungen.

Ein besonderes Steckenpferd der Winzer sind Rhône-Sorten wie Viognier, Syrah und sogar Grenache. Und als einzige Genfer Domaine füllen sie einen Zinfandel ab, der tatsächlich kalifornischen Charme verspricht. Vielfach ausgezeichnet wurde auch ihre weisse und rote Assemblage, die unter den Namen „Pont des Soupirs“ vermarktet wird. Der Name geht jedoch nicht auf die venezianische Seufzerbrücke zurück, sondern auf eine vor Satigny gelegene Eisenbahnbrücke, die von den Einheimischen ebenfalls als „Pont des Soupirs“ bezeichnet wird. Sie begrüsst Besucher und Heimkehrende bei ihrer Ankunft in Satigny.

Teuflisch gut sind die Cuvées der „Diable-Linie“. Im roten Sortiment überzeugt dabei der reinsortig ausgebaute Syrah. Der vollmundige Wein von ausgewogenem Charakter verfügt über ein gutes Lagerpotenzial und passt ausgezeichnet zu Wildgerichten. Auch einen Rosé beinhaltet die Linie. Der Blanc de Noirs aus Syrah und Merlot verströmt den betörenden Duft frischer Früchte.

Unter den sortenreinen Weissweinen befindet sich auch der mit grosser Finesse gekelterte Chasselas, der sich wunderbar als Apérowein eignet. Aber auch die Rebsorte Pinot Blanc geniesst hohes Ansehen bei den Winzern der Domaine du Paradis. Die Jahrgänge 2009 und 2011 wurden mit Preisen bedacht, darunter eine Medaille des prestigeträchtigen Wettbewerbs Le Grand Prix du Vin Suisse. Wer die Domäne besucht, kann nicht nur beim Degustieren seine Sinne schärfen. Im Duftgarten neben der Kellerei wachsen Kräuterpflanzen, die nach Aroma-Themen gruppiert sind.

Dank Mondovino haben Sie die Möglichkeit, einen besonderen Wein der Domaine du Paradis zu Hause zu geniessen.

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  • Rebsorten-ABC

    Pinot noir

    „König der Rotweine“ werden Erzeugnisse aus dieser klein- bis mittelbeerigen Rebe genannt. Pinot noir gehört zu den Cépages nobles und stellt damit eine der edelsten Trauben der Welt dar. Sie ist die Haupt-Rebsorte für roten Burgunder und bildet die Grundkomponente für Champagner. In Bezug auf ihre Lage ist sie sehr wählerisch. Die aus der Pinot-noir-Rebsorte gekelterten Rotweine brauchen eine lange Reifezeit und entfalten erst dann ihr geschätztes Bouquet. Ihre dunkelblauen Trauben weisen eine zapfenförmige und dichtbeerige Form auf – ein Umstand der ihnen möglicherweise den Namen einbrachte. Denn das Wort „Pinot“ ist vermutlich dem französischen Wort „pin“ für Kiefer entlehnt. Im Glas eingeschenkt, erscheint der edle Tropfen entweder in einem dunklen Blaubeerton oder einem flammenden Rubinrot.

  • Rebsorten-ABC

    Gamay

    Im 13. Jahrhundert war die genügsame und ertragreiche Gamay noch eine ernst zu nehmende Rivalin des Pinot noir. 1395 wurde ihr Anbau verboten und die Sorte wurde ins Beaujolais mit seinen granithaltigen Böden verdrängt. Dort gedeiht sie glücklicherweise noch besser als in ihren ehemaligen Anbaugebieten.

  • Rebsorten-ABC

    Merlot

    Die Abstammung dieser Rebsorte ist unbekannt, sie wird jedoch seit Jahrhunderten in Frankreich angebaut. Ob aufgrund ihrer Vorliebe für die Beeren oder ihres dunklen Gefieders: Die Amsel, auf Französisch „merle“, gab den dunklen Trauben mit dem blauen Schimmer ihren Namen. Den Merlot-Wein zeichnen Fruchtigkeit, viel Körper und ein auffallender Beerenduft aus. Aufgrund des niedrigen Tanningehalts und der dezenten Säurestruktur schmeichelt er dem Gaumen. Merlot ist eine der weltweit beliebtesten roten Rebsorten.

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Bewertet von am 08.10.2018 (bewerteter Jahrgang 2017)
Just perfect for every occasion. Pity it is not available.
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Bewertung: 5 von 5
Bewertet von am 21.09.2018 (bewerteter Jahrgang 2016)
Fabuleux

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