Châteauneuf-du-Pape AOC Château La Nerthe 2013

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Sattes dunkles Rubinrot, typisches, würziges Bukett von roten gekochten Früchten und Lavendel, komplex, öffnet sich langsam, im Gaumen dicht gewoben, kraftvoll mit viel riefem Tannin und intensiver Frucht, hat Tiefgang, ein sehr eleganter Châteauneuf-du-Pape Stil, langanhaltend und ausgewogen, sehr gut.
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Château La Nerthe

Château La Nerthe gehört zu den bekanntesten und ältesten Weingütern der Appellation Châteauneuf-du-Pape im Süden des französischen Rhônetals. Auch die Qualität seiner Weine ist legendär. Fruchtige Rotweine und geschmeidige weisse Assemblagen sind die Glanzlichter des Hauses.

Geschichte des Weinguts Château La Nerthe

Das Château-La-Nerthe-Weingut liegt nur wenige Kilometer südwestlich des berühmten Dorfes Châteauneuf-du Pape und hat wesentlichen Anteil an dessen Aufstieg zu einer der renommiertesten Appellationen Frankreichs. Das Dörfchen blickt auf eine lange Tradition des Weinanbaus zurück: Seit dem 13. Jahrhundert wird hier Wein produziert. Zum „Wein der Päpste“ wurden die hiesigen Tropfen, weil das Oberhaupt der katholischen Kirche eine Zeit lang im nahen Avignon residierte und ihm das Comtat Venaissin von 1229 bis 1791 gehörte – und damit auch Châteauneuf.

Das Landgut entstand im 16. Jahrhundert. 1560 erwarb es die Adelsfamilie Tulle de Villefranche, in deren Besitz es 300 Jahre verblieb. 200 Jahre später zeugten bereits zahlreiche Schriftstücke von der Qualität seiner Rebensäfte. Der Betrieb zählte 50 Hektar Rebfläche, seine Weine wurden am Hof des französischen Königs ausgeschenkt und gehörten zu den besten und teuersten des Landes. Das malerisch von Zedernbäumen und Platanen umgebene Schloss, welches heute das Etikett der Weine ziert, ist eine architektonische Perle des 18. Jahrhunderts. 1736 liessen es die Tulle de Villefranche errichten. 

Den Winzern des Château La Nerthe kommt eine Pionierrolle in Sachen Vermarktung zu. Im Anbaugebiet Rhône gehörten sie zu den ersten, die ihren Wein in Flaschen abfüllten. Mitte des 18. Jahrhunderts wurden die Flaschen sogar nach Amerika verschifft.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts führte der Besitzer Joseph Ducros die Tradition der 13 Rebsorten ein, aus denen ein Châteauneuf gekeltert werden kann, und „erfand“ so den modernen Châteauneuf. Ihm verdankt das Dorf auch den Zusatz „du Pape“. 

Ein jähes Ende fand die Erfolgsgeschichte von Château La Nerthe, als die Reblaus auch die Rhône heimsuchte und 1880 einen Grossteil der Rebstöcke zerstörte. Erst 100 Jahre später erlebte das Weingut seine Renaissance. Der Wiederaufschwung ist das Verdienst der Familie Richard, die das Château 1985 übernahm. Sie vertrauten es 1990 Alain Dugas an, der es noch heute leitet. Seinem Innovationsgeist ist es zu verdanken, dass das Château La Nerthe heute wieder zu den bekanntesten Gütern der Appellation gehört. Er stattete die Anlagen der Kellerei mit modernster Technik aus und gestaltete auch die Rebflächen um. So entdeckte er das Potenzial der roten Sorten Syrah und Mourvèdre und erweiterte deren Anbauflächen. Insgesamt wuchs die Rebfläche des Weinguts Château La Nerthe auf 92 Hektar an. Dank seiner rigorosen Ertragsreduzierung erzeugt das Haus ausschliesslich Spitzenqualität.

Rebflächen der Winzer Château La Nerthe

Die Weinberge liegen im südöstlichen Teil des Rhône-Anbaugebiets und umfassen gut 90 Hektar. Hier befinden sich in bester Lage herrliche Böden auf steinigen Terrassen, wo Sonne und Wind für besonders gute Verhältnisse sorgen. Alle 13 in der Rhône zugelassenen Sorten werden hier naturnah angebaut. Grenache, Syrah, Mourvèdre und Cinsaut sind die wichtigsten roten Varietäten; Grenache Blanc, Clairette, Bourboulenc und Roussanne die bedeutendsten weissen Sorten von Château La Nerthe.

Tonsandstein und Lehm bieten die Grundlage für exzellente Tropfen. Eine Besonderheit stellen grosse Rundkiesel dar, welche die Winzer als Galets roulants bezeichnen. Sie bedecken weite Teile der Anbauflächen. Da sie die Wärme des Tages speichern, kühlen die Böden nachts nicht aus und die Trauben reifen besser aus. Das Landschaftsbild ist ebenso von der charakteristischen Wuchsform der Rebstöcke geprägt. Aufgrund des heftigen Mistrals schneiden die Winzer von Château La Nerthe die Stöcke zu kleinen Büschen zurück. Zwar erbringt dies weniger Erträge, erhöht jedoch die Güte des Traubenguts.

Weine der Château-La-Nerthe-Winzer

Das Weingut Château La Nerthe produziert sowohl fruchtige, vollmundige Rotweine als auch herrlich seidige, aromatische Weissweine. Die besten Trauben und Parzellen ergeben in Spitzenjahren zwei Sonderabfüllungen: Cuvée des Cadettes und Clos de Beauvenir. 

Rote Trauben dominieren das Sortiment. Der Schwerpunkt liegt auf dem klassischen Châteauneuf-du-Pape-Rotwein. Für das Cuvée verarbeiten die Winzer alle 13 zugelassenen Rebsorten. Etwa die Hälfte des handverlesenen und vorsortierten Traubenguts stellt die Rebsorte Grenache. Sie trägt viel zur fruchtigen Üppigkeit und dem Beerenaroma bei. Den ausgezeichnet lagerfähigen Wein bauen die Kellermeister des Château La Nerthe im Barrique aus. Nur in besonders guten Jahren entsteht der Prestige-Wein Cuvée des Cadettes. Dafür werden die Früchte der ältesten Rebstöcke geerntet. Er besteht zu gleichen Anteilen aus Grenache, Syrah und Mourvèdre.

Nur in geringem Umfang produziert, aber von grosser Bedeutung sind Weissweine. Hierfür finden die Sorten Grenache Blanc, Bourboulenc, Clairette und Roussane Eingang in frische Cuvées. Für die renommierte Assemblage Clos de Beauvenir verschneiden die Winzer von Château La Nerthe Clairette und Roussane. Auch dieser Tropfen macht sich rar: Nur etwa 3'000 Flaschen werden in guten Jahren produziert. 

 

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  • Rebsorten-ABC

    Grenache

    Bedingt durch ihren weitverbreiteten Anbau hat die Grenache viele verschiedene Namen: Cannonau, Garnacha, Alicante, Granaxa, Navarra, Rivesaltes, Roussillon und manche mehr. Und so unterschiedlich die Namen sind, so breit gefächert sind die Aromen im Wein der Grenache.

  • Rebsorten-ABC

    Carignan

    Die Rebsorte Carignan verdankt ihren Namen der Stadt Cariñena in der spanischen Provinz Saragossa, sie wird aber hauptsächlich in Frankreich angebaut. Die Carignan ergibt robuste Weine mit fruchtigem Aroma und guter Säure. Am häufigsten ist sie in Verschnittweinen enthalten, zum Beispiel in Assemblagen mit Tempranillo für Rioja-Weine.

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