Champagne AOC Veuve Clicquot Vintage 2004

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Feine, lang anhaltende Perlage, in der Nase Noten von gebrannten Mandeln, Birne und Zimt, am Gaumen leichtfüssig mit frischer Säure, Bütenaroma und etwas Brioche, Ingwer und Lakritz, eleganter Champagner mit fokussiertem Gaumen und reifer Gelber Frucht im langen Abgang.

CHF 56.95
75cl (10cl = 7.59)
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Veuve Clicquot

Seit dem ersten Tag der Champagner-Herstellung bleibt das international berühmte Weingut Veuve Clicquot seiner Devise treu: «Eine einzige Qualität – die Beste.» Das legendäre Champagner-Haus verdankt seine Existenz einer rührigen Witwe namens Barbe-Nicole Clicquot-Ponsardin, deren Andenken bis heute in Ehren gehalten wird.

Das Veuve Clicquot-Weingut – wie alles begann

Clicquot wurde 1772 in Reims gegründet. Zu «Veuve Clicquot Ponsardin» wurde die Marke, nachdem die junge Witwe des Besitzers 1805 die Leitung übernahm. Ihr – beziehungsweise ihren Mitarbeitern – ist das Rüttelpult zu verdanken: In den beeindruckenden Kreidekellern des Hauses in Reims stehen noch heute ein paar uralte Exemplare dieser für die Champagner-Produktion unerlässlichen Einrichtung. 1811 füllte die Witwe des Weiteren zum ersten Mal Jahrgangschampagner ab: Auch diese Erfindung ist ihr zuzuschreiben. Der frühe Tod des Gatten brachte die junge Frau dazu, weit über sich hinauszuwachsen – auf eigene Faust übernimmt sie den Familienbetrieb. Die damals gerade einmal 27-jährige Witwe schätzte Qualität über alles. So kam es, dass sie sich in Sachen Veuve Clicquot auf keinerlei Kompromisse einliess. Nach und nach eroberte sie mit Ihren Champagnern die Herzen der Liebhaber. Jeder ihrer Nachfolger sowie die Winzer bei Veuve Clicquot schätzten und schätzen ihre Einstellung – auf diese Weise konnten sich die Qualität und der Erfolg des Weingutes Veuve Clicquot bis heute halten.

Mit über 500 Hektar eigener Rebfläche ist Veuve Clicquot hinter Moët & Chandon das zweitgrösste Champagner-Haus in der Champagne. Der Bedarf an Trauben ist jedoch höher als der eigene Ertrag. Wie alle Champagner-Häuser deckt sich Veuve Clicquot deswegen zusätzlich mit Grundweinen und Trauben aus den besten Lagen der Champagne ein.

Was macht die Champagner von Veuve Clicquot so besonders?

Die Champagner vom Veuve Clicquot-Weingut pflegen einen kräftigen, fruchtig-saftigen Stil. In den Assemblagen dominiert der Anteil roter Sorten (Pinot noir, Pinot Meunier). Champagner wird von den Veuve Clicquot-Winzern aus weissen Grundweinen dieser zwei roten Sorten und dem weissen Chardonnay verschnitten.

Die wichtigste Cuvée der Marke ist die sogenannte «Brut Carte Jaune» mit dem charakteristischen orange-gelben Etikett. Einen «Brut» ohne Jahrgang gibt es auch als vollmundigen Rosé. Auf die Flaschen von sowohl Rosé als auch Brut kommt der Jahrgang. Die kellergereifte «Grande Dame», die an die Gründerin erinnern soll, ist die so luxuriöse wie exzellente Spitzencuvée der Marke.

Die Symbole des Veuve Clicquot-Weinguts Im Jahr 1798 wählte Philippe Clicquot, der Gründer des Hauses, einen Anker als Korkenprägung, der im Christentum ein Symbol der Hoffnung ist. Dies geschah zu einer Zeit, zu der nicht das Etikett, sondern die Prägung des Korkens das Markenzeichen der Flasche sowie der produzierenden Marke war. Als die Witwe Clicquot das Champagnerhaus übernahm, behielt sie das Symbol bei.

Veuve Clicquot scheint von Anfang an unter einem guten Stern gestanden zu haben. Im Jahr 1811 passierte dann etwas Aussergewöhnliches: Ein Komet war über dem Gebiet der Champagne zu sehen. Viele Winzer betrachteten dieses Ereignis als ein unmissverständliches Zeichen für eine hervorragende Weinernte. Madame Clicquot stellte aus den Trauben dieser Ernte einen Wein her, der sie und das Weingut Veuve Clicquot über Frankreich hinaus berühmt machte – den „Vin de la Cométe“. Von nun an eilte der Ruf des Veuve Clicquot-Weinguts seinen Erzeugnissen weit voraus. Das Kometen-Symbol ist geblieben und wacht bis heute über das Anwesen.

Auch die Farbe Gelb spielt eine wichtige Rolle bei den Etiketten von Veuve Clicquot. Zwischen 1860 und 1870 wurde es Usus, Champagnerflaschen mit einem Etikett zu versehen. Veuve Clicquot begann zunächst damit, auf die Cuvée Dry ein gelbes Etikett zu kleben: Schon nach kurzer Zeit forderten Kunden und Vertreter nur noch Flaschen, auf denen das «Yellow Label» prangte.

 

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  • Rebsorten-ABC

    Pinot noir

    „König der Rotweine“ werden Erzeugnisse aus dieser klein- bis mittelbeerigen Rebe genannt. Pinot noir gehört zu den Cépages nobles und stellt damit eine der edelsten Trauben der Welt dar. Sie ist die Haupt-Rebsorte für roten Burgunder und bildet die Grundkomponente für Champagner. In Bezug auf ihre Lage ist sie sehr wählerisch. Die aus der Pinot-noir-Rebsorte gekelterten Rotweine brauchen eine lange Reifezeit und entfalten erst dann ihr geschätztes Bouquet. Ihre dunkelblauen Trauben weisen eine zapfenförmige und dichtbeerige Form auf – ein Umstand der ihnen möglicherweise den Namen einbrachte. Denn das Wort „Pinot“ ist vermutlich dem französischen Wort „pin“ für Kiefer entlehnt. Im Glas eingeschenkt, erscheint der edle Tropfen entweder in einem dunklen Blaubeerton oder einem flammenden Rubinrot.

  • Rebsorten-ABC

    Chardonnay

    Die körperreichen Chardonnay-Weissweine sind als Begleiter zum Essen ideal. Ob Fisch, helles Fleisch oder Terrinen, die Säure fügt sich sehr gut in das Gesamtkonzept ein. Genau diese Säure sorgt auch für das für einen Weisswein äusserst gute Lagerungspotenzial. Die Cépage noble zählt zu den besten und beliebtesten weissen Rebsorten. Gerade als trocken ausgebaute Variante findet sie viele Anhänger.

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Bewertung: 4 von 5
Bewertet von am 12.03.2018 (bewerteter Jahrgang 2004)
Immer wieder lecker
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Bewertung: 5 von 5
Bewertet von am 14.11.2017 (bewerteter Jahrgang 2004)
J'aime cette maison de champagne, toujours bon.
«Parfait»
Bewertung: 5 von 5
Bewertet von am 18.09.2017 (bewerteter Jahrgang 2004)
Parfait
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Bewertung: 4 von 5
Bewertet von am 01.11.2016 (bewerteter Jahrgang 2004)
Gutes Preis Leistungsverhältnis
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Bewertung: 5 von 5
Bewertet von am 01.09.2016 (bewerteter Jahrgang 2004)
Toller Jahrgang

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